Macht und Ohnmacht der EU-Entscheider

Kommissionspräsident, Ratspräsident, EZB-Gouverneur und Chefdiplomat – diese vier EU-Posten werden im Herbst neu besetzt. Der Einfluss der Entscheidungsträger hängt stark von EU-Mitgliedern ab.

Überzeugen, sondieren, die Bereitschaft zu Kompromissen ausloten, Mehrheiten finden – Ratspräsident Donald Tusk (r.) im Gespräch mit EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani.
Überzeugen, sondieren, die Bereitschaft zu Kompromissen ausloten, Mehrheiten finden – Ratspräsident Donald Tusk (r.) im Gespräch mit EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani.
Überzeugen, sondieren, die Bereitschaft zu Kompromissen ausloten, Mehrheiten finden – Ratspräsident Donald Tusk (r.) im Gespräch mit EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani. – (c) APA/AFP/JOHN THYS

Brüssel/Wien. Superhelden oder Bürokraten, Macher oder Verwalter? Angesichts des intensiven Gerangels um die vier europäischen Spitzenposten beim gestrigen Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel ist es wenig verwunderlich, dass bei Betrachtern der Eindruck entsteht, hier gehe es um die Kür der Fantastischen Vier der Europäischen Union. In der Tat sind die Posten, um die seit der Europawahl gerungen wird, mit Prestige und Pouvoir ausgestattet. Im Herbst – so der Plan – findet an der Spitze der EU-Kommission, des Europäischen Rats, der Europäischen Zentralbank und des Europäischen Auswärtigen Diensts eine Wachablöse statt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.07.2019)

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