Die neue EU-Kommission: Ein Umbruch in Brüssel

Sie ist plötzlich werte- und sicherheitsorientiert, hat mehr Sozial- als Christdemokraten. Und sie ist trotzdem unpolitischer.

Die künftige Kommissionspräsidentin, Ursula von der Leyen, hat neue Ressorts in der EU-Verwaltung geschaffen.
Die künftige Kommissionspräsidentin, Ursula von der Leyen, hat neue Ressorts in der EU-Verwaltung geschaffen.
Die künftige Kommissionspräsidentin, Ursula von der Leyen, hat neue Ressorts in der EU-Verwaltung geschaffen. – (c) imago images / Belga (THIERRY ROGE)

Brüssel/Wien. Österreichs Übergangsregierung kann aufatmen. Die neuerliche Bestellung von Johannes Hahn zum EU-Kommissar hat sich letztlich bezahlt gemacht. Und das nicht unbedingt im wörtlichen Sinne, sondern wegen der Bedeutung seines künftigen Postens als Haushaltskommissar. Er wird die Verhandlungen über den künftigen Budgetrahmen der EU für 2021 bis 2027 leiten – eine der größten, aber auch schwierigsten Aufgaben im gesamten Team.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.09.2019)

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