Neue EU-Kommission: Warum ein Italiener für Sparpläne zuständig ist

Dass Ursula von der Leyen ausgerechnet den linksgerichteten Ex-Premier Paolo Gentiloni zum Wirtschaftskommissar machen will, verwundert viele. Die Ernennung ist ein deutliches Signal an das kriselnde Rom.

Italiens Ex-Premier Paolo Gentiloni.
Italiens Ex-Premier Paolo Gentiloni.
Italiens Ex-Premier Paolo Gentiloni. – (c) REUTERS (Yara Nardi)

Wien/Brüssel. Ein Italiener, der für Spardisziplin in Europa zuständig ist – und das im Team einer Deutschen. Dass die designierte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, Vertraute von Sparmeisterin Angela Merkel, ausgerechnet den linksgerichteten Paolo Gentiloni für das gewichtige Wirtschaftsressort vorsieht, sorgt unter konservativen EU-Parlamentariern für Unmut.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.09.2019)

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