FPÖ blitzt bei rechtsextremer EU-Fraktion ab

Gegen die Aufnahme der Freiheitlichen in die EFD-Fraktion im EU-Parlament regt sich Widerstand. Mindestens fünf Parteien innerhalb der Fraktion haben ein Veto gegen die FPÖ eingelegt.

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FPÖ blitzt bei rechtsextremer EU-Fraktion ab – Heinz-Christian Strache (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Aus der von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache angestrebte Aufnahme seiner beiden Europaabgeordneten Andreas Mölzer und Franz Obermayr in die EFD-Fraktion im EU-Parlament dürfte nichts werden. Es gebe ein Veto von mehreren in der EFD-Fraktion (Europa der Freiheit und der Demokratie) vertretenen Parteien, erklärte Morten Messerschmidt von der Dänischen Volkspartei (DF) am Freitag in Brüssel. Wieviele der insgesamt neun Parteien gegen die Aufnahme sind, konnte er nicht genau sagen.

Die nationalkonservative und europaskeptische EFD-Fraktion wurde nach der Europawahl 2009 gegründet und umfasst neben der DF unter anderem die britische United Kingdom Independence Party (UKIP) und die italienische Lega Nord sowie einige kleinere Parteien. Mit insgesamt 27 Abgeordneten ist sie die kleinste Fraktion des Parlaments. Fraktionsvorsitzende sind Nigel Farage (UKIP) und Francesco Speroni (Lega Nord).

Breite Front gegen FPÖ

Messerschmidt erklärte, er schätze, dass fünf bis sechs Parteien gegen die Aufnahme der FPÖ seien. Genau könne man das nicht sagen, da es keine Abstimmung darüber gegeben habe, da schon das Veto nur einer einzigen Partei ausreiche. Seine Partei sei jedenfalls strikt gegen eine Aufnahe der Freiheitlichen in die EFD-Fraktion, sagte Messerschmidt.

(APA)

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