Die dünnen roten Linien des Martin Schulz

Der SPD-Kanzlerkandidat bringt sich mit Koalitionsbedingungen wieder ins Gespräch. Aber seine jüngste Botschaft enthält auch das Dilemma der SPD.

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(c) REUTERS (RALPH ORLOWSKI)

Nach dem missglückten TV-Duell mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) leidet die SPD an einem Aufmerksamkeitsdefizit. Der Blick verlagert sich auf den Kampf um Platz drei, und auf die Frage, ob die Deutschen lieber Schwarz-Grün oder Schwarz-Gelb hätten. Oder doch noch einmal die Große Koalition. Deshalb versandte die SPD nun eine "wichtige Botschaft", zuerst im Facebook-Livestream, dann in ganzseitigen Zeitungsinseraten. Darin formuliert Schulz vier Punkte oder "Kernforderungen", die für ihn "unverhandelbar sind". Schulz zieht also rote Linien für eine SPD-Koalitionsbeteiligung, die  derzeit rechnerisch nur als Juniorpartner der Union möglich wäre. Es sind keine großen Hürden, die der SPD-Chef aufstellt.

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