"Krokodiljäger" Irwin wird posthum Professor

Irwin war durch lebensgefährliche Aktionen mit Krokodilen berühmt und von einem Stachelrochen getötet worden.

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Der vor einem Jahr getötete australische Tierfilmer Steve Irwin soll posthum eine Professur an der Universität von Queensland erhalten. Wie der Dozent Craig Franklin am Donnerstag mitteilte, war der als "Krokodiljäger" bekannte Irwin bereits kurz vor seinem Tod zum "außerordentlichen Professor" ernannt worden.

"Eine schriftliche Benachrichtigung über die Auszeichnung erwartete Steve in seinem australischen Zoo, aber traurigerweise kam er nie zurück, um von dieser guten Nachricht zu erfahren", sagte Franklin, der mit Irwin befreundet war. Trotz seines Todes solle Irwins Beitrag zur Erforschung von Tieren und zum Naturschutz gewürdigt werden.

Irwin war durch lebensgefährliche Aktionen mit Krokodilen berühmt geworden. Die Reptilien waren jedoch auch sein Forschungsobjekt. So verfolgte er gemeinsam mit Craig Franklin per Satellitenüberwachung ihre Fortbewegung und machte Entdeckungen zum Sozialverhalten männlicher Krokodile. Er wurde vor einem Jahr bei Dreharbeiten am Great Barrier Reef bei einem Tauchgang von einem Stachelrochen ins Herz getroffen und verblutete. (APA)
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