Frontex: Menschenhandel lukrativer als Drogenhandel

Menschenhandel ist das weltweit rentabelste illegale Geschäft. Allein in Europa sind mehr als 30.000 Menschenhändler im Einsatz.

THEMENBILD: FL�CHTLINGE - AUFGRIFFE IM BURGENLAND
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Schlepper in Österreich – (c) APA (HANS KLAUS TECHT)

Die Profite, die kriminelle Banden mit Menschenhandel und Schlepperei machen, sind höher als jene, die durch illegalen Waffen- oder Drogenhandel lukriert werden. Dies berichtete die EU-Grenzschutzagentur Frontex nach Angaben italienischer Medien.

Menschenhandel sei derzeit das weltweit rentabelste illegale Geschäft, so Frontex-Sprecherin Izabella Cooper. Die Schlepper würden immer häufiger auf Social Networks wie Facebook zurückgreifen, um ihre "Dienstleistungen" anzubieten, Preise zu verhandeln und die Reisen für die Migranten zu organisieren.

In Europa mehr als 30.000 Menschenhändler im Einsatz

Laut Europol sind über 30.000 Menschenhändler in Europa im Einsatz. "Der Kampf gegen den Menschenhandel ist eine absolute Priorität, nicht nur für Europol, sondern für alle EU-Länder", betonte der Leiter für die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen eingesetzte Europol-Einheit Robert Crepinko. Europol plant die Einrichtung einer Einheit am griechischen Hafen von Piräus, um den Menschenhandel über die Türkei aktiver zu bekämpfen.

 

(APA)

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