Elf Tote bei UNO-Flugzeugabsturz auf Haiti

Eine Casa 212 ist bei einem routinemäßigem Überwachungsflug auf Haiti nahe der Grenze zur Dominikanischen Republik gegen einen Berg geprallt. Keiner der elf Insaßen überlebte den Absturz.

Jordanian U.N. peacekeepers stand next to an ambulance near the main highway that connects Port-au-Pr
Jordanian U.N. peacekeepers stand next to an ambulance near the main highway that connects Port-au-Pr
(c) AP (Evens Sanon)

Beim Absturz eines Aufklärungsflugzeuges der UNO-Friedenstruppen auf der Karibik-Insel Haiti sind am Freitagabend mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine aus Uruguay sei am Freitag an der Grenze zur Dominikanischen Republik gegen einen Berg geprallt, sagte UNO-Sprecherin Michele Montas in New York. Rettungsmannschaften berichteten, es habe keine Überlebenden gegeben. Bei den elf Opfern handelt es sich neben der Besatzung um UNO-Soldaten aus Uruguay und Jordanien.

Die Absturzstelle liegt im Bergland, etwa 30 Kilometer östlich von Puerto Principe. Die Bergungsmannschaften mussten zu Fuß durch das unwegsame Gelände zur Absturzstelle vordringen, fanden dort aber keine Überlebenden mehr. Die Maschine vom Typ CASA 212 sei auf einem routinemäßigen Überwachungsflug gewesen, sagte eine andere UNO-Sprecherin, Vannina Maestracci, in New York.



Die UNO-Friedenstruppen auf Haiti (MINUSTAH) sorgen seit 2004, als Präsident Jean-Bertrand Aristide gestürzt wurde, für Ruhe und Sicherheit in Haiti. Die Einheit setzt sich aus rund 9.000 Soldaten aus 18 Ländern zusammen.

(Ag. )

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