Kubaner gedenken an erstem Todestag Revolutionsführer Fidel Castro

Die Regierung will einen Personenkult um Fidel Castro vermeiden, die kommunistische Jugend hat indes eine Gedenkfeier angesagt. Am 25. November war er im Alter von 90 Jahren gestorben.

Fidel Castro 2006 bei einer Feier ihm zu Ehren.
Fidel Castro 2006 bei einer Feier ihm zu Ehren.
Fidel Castro 2006 bei einer Feier ihm zu Ehren. – APA/AFP/ADALBERTO ROQUE

Am ersten Todestag von Fidel Castro wollen die Kubaner des Revolutionsführers gedenken. Die kommunistische Jugend hat für Samstag zu einer Gedenkfeier auf den Stufen vor der Universität von Havanna eingeladen. Details waren zunächst nicht bekannt.

Die kubanische Regierung will den Personenkult um Castro nicht weiter schüren. So wurden auf der sozialistischen Karibikinsel auch keine Monumente für den Rebellen, Revolutionsführer und Ex-Präsidenten errichtet oder Straßen und Plätze nach ihm benannt.

Castro war am 25. November 2016 im Alter von 90 Jahren gestorben. Er hatte das Land 47 Jahre regiert und sich 2006 aus der aktiven Politik zurückgezogen. Die zögerliche wirtschaftliche Öffnung und die Annäherung an den einstigen Erzfeind USA unter seinem Bruder und Nachfolger Raul Castro sah er kritisch. Im Februar kommenden Jahres will Raul Castro als Präsident zurücktreten. Erstmals seit fast 60 Jahren steht dann kein Castro mehr an der Staatsspitze in Kuba.

Fidel Castro: Der Dauer-Revolutionär ist tot

(APA/DPA)

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