Albert Einstein hielt wenig von Chinesen

Ein Forscher erhebt Rassismus-Vorwürfe gegen den auch als Humanisten bekannten Physiker.

Albert Einstein.
Albert Einstein.
Albert Einstein. – (c) Imago

Wien. Ein neu veröffentlichtes Reisetagebuch von Albert Einstein aus 1922/23 sorgt für ein wenig Aufregung. Der auch als Humanist bekannte Physiker lästert darin pauschal über Chinesen. Sie seien „stumpfsinnig“, „schmutzig“, würden beim Essen sitzen, „wie es Europäer tun, wenn sie sich im Wald erleichtern“. Es wäre „bedauerlich“, wenn „diese Chinesen alle anderen Rassen verdrängen“, so Einstein. Schon den Gedanken fand er „widerwärtig“.

Ze'ev Rosenkranz vom „Einstein Papers Project“ nennt die Einträge „schockierend“, wie er dem „Guardian“ sagte. Einwände, die Zitate wegen des damaligen Zeitgeists nicht überzubewerten, wischt er weg: Es habe damals „tolerantere Sichtweisen“ gegeben. (red.)

>>> Zum "Guardian"-Artikel

("Die Presse", Printausgabe, 14.06.2018)

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