Anklage gegen US-Autovermieter nach Unfall mit Stretch-Limousine

Die verlängerte Luxuslimousine war im September bei einer technischen Untersuchung durchgefallen und hätte gar nicht fahren dürfen. Außerdem besaß der Chauffeur nicht den zur Personenbeförderung erforderlichen Führerschein.

Nach dem schweren Unfall mit einer Stretch-Limousine in den USA mit 20 Toten ist der Autovermieter aus New York wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden. Wie eine Sprecherin der New Yorker Polizei am Donnerstag mitteilte, wurde der 28-Jährige nach seiner Festnahme gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt.

Auch gegen den Vater des Mannes, dem die Mietfirma gehört und der sich derzeit in Pakistan aufhält, wird offenbar ermittelt. Bei dem schwersten Verkehrsunglück in den USA seit fast zehn Jahren waren am Samstag 20 Menschen ums Leben gekommen - 17 Insassen, der Fahrer und zwei Fußgänger.

Unter den Opfern waren viele Mitglieder einer Familie - die Stretch-Limousine war für eine Geburtstagsfeier gemietet worden. Das Fahrzeug verunglückte im Städtchen Schoharie in der Nähe von Albany, der Hauptstadt des Bundesstaats New York. Statt an einer Kreuzung zu halten, krachte es in einen geparkten Wagen.

Die verlängerte Luxuslimousine war im September bei einer technischen Untersuchung durchgefallen und hätte gar nicht fahren dürfen. Außerdem besaß der Chauffeur nicht den zur Personenbeförderung erforderlichen Führerschein.

(APA/AFP)

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