Viele Tote und Verletzte nach Anschlag in Somalia

Die Zahl der Toten nach einem Selbstmordanschlag in Mogadischu ist auf 53 gestiegen.

Einen Tag nach einem schweren Bombenanschlag auf ein Hotel in Somalia ist die Zahl der Toten auf mindestens 53 gestiegen. Darunter sind auch sieben Angreifer der islamistischen Extremistengruppe Al-Shabaab, wie der Polizeibeamte Ali Hassan Kulmiye am Samstag berichtete.

Mehrere Zivilpersonen erlagen am Samstag in Krankenhäusern ihren Verletzungen, andere wurden tot aus den Trümmern des angegriffenen Hotels Sahafi in Mogadischu geborgen. Am Freitagabend hatten die Behörden zunächst von 32 Toten gesprochen. Nach Krankenhausangaben wurden mindestens 106 Menschen verletzt.

Al-Shabaab kämpft in dem Land am Horn von Afrika um die Vorherrschaft und will dort eine radikalislamische Herrschaftsform etablieren. Die Gruppe bekannte sich zu dem Anschlag in der Hauptstadt.

(APA/dpa)

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