Frachtschiff im Sturm

Container an Küste friesischer Inseln gestrandet

Mehr als 270 Container verlor die MSC Zoe in der Nordsee. Die Fracht treibt nun im Meer oder wird an die Küsten gespült - samt Unmengen an Müll.

So sollte es nicht aussehen auf einem der größten Containerschiffe der Welt. Nach der Havarie dank Sturmtief "Zetje" taucht immer mehr Treibgut an friesischen Stränden auf, darunter auch Gefahrenstoffe.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Die fast 400 Meter lange MSC Zoe kann mehr als 19.000 Fracht-Container transportieren. 277 davon dürften verloren gegangen sein im Sturm.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Auf den niederländischen Wattenmeer-Inseln wurden laut der niederländischen Küstenwache mehr als 20 Container entdeckt. Die Armee hat mit dem Aufräumen der Strände begonnen. 100 Soldaten kamen Freitagfrüh auf Schiermonnikoog (im Bild) an. Der Einsatz der Armee soll mindestens zwei Tage dauern. 

(c) APA/AFP/ANP/REMKO DE WAAL (REMKO DE WAAL)

Angespült wurden unter anderem Auto-Ersatzteile, Möbel, Kühlschränke, Fernseher, Spielzeug, Plastik-Seifenspender und OP-Kleidung. An der niederländischen Wattenmeer-Insel Schiermonnikoog wurde ein Sack mit etwa 25 Kilogramm giftigem Puder entdeckt. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen Stoff aus der Gruppe der Peroxide, meldeten die Behörden der Provinz. Die Substanz werde nun untersucht. Tests sollen ergeben, welcher Stoff genau es ist.

Im Bild ein Container auf Vlieland.

(c) REUTERS (SOCIAL MEDIA)

So manches Fundstück wird von Strandräubern für sich beansprucht - auch wenn das rechtlich nicht unbedingt erlaubt ist, auch in den Niederlanden nicht. Wir möchten dabei ausdrücklich hinweisen, dass aus diesem Bild nicht hervorgeht, dass eine Straftat begangenen wird. Möglicherweise ist es eine Szenerie der Aufräumarbeiten.

(c) REUTERS (SOCIAL MEDIA)

Doch das größere Übel - neben den Gefahrenstoffen - sind die großen Mengen an Müll, die angespült werden.

(c) REUTERS (SOCIAL MEDIA)

Freiwillige versuchen, die Küstengebiete der westfriesischen Inseln vom Kunststoff und Verpackungsmaterial zu befreien. An den deutschen Nordseeinseln gab es bisher keine Container- oder Frachtsichtung.

(c) imago/Hollandse Hoogte

Die im Meer treibenden Container stellen für kleinere bis mittelgroße Schiffe eine Gefahr dar, es kommt auch vor, dass mehrere Container noch aneinander festgemacht sind, was die Gefahr verstärkt. Schwerere Fracht kann aber auch auf den Meeresgrund sinken.

(c) REUTERS (HANDOUT)
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So sollte es nicht aussehen auf einem der größten Containerschiffe der Welt. Nach der Havarie dank Sturmtief "Zetje" taucht immer mehr Treibgut an friesischen Stränden auf, darunter auch Gefahrenstoffe.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Die fast 400 Meter lange MSC Zoe kann mehr als 19.000 Fracht-Container transportieren. 277 davon dürften verloren gegangen sein im Sturm.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Auf den niederländischen Wattenmeer-Inseln wurden laut der niederländischen Küstenwache mehr als 20 Container entdeckt. Die Armee hat mit dem Aufräumen der Strände begonnen. 100 Soldaten kamen Freitagfrüh auf Schiermonnikoog (im Bild) an. Der Einsatz der Armee soll mindestens zwei Tage dauern. 

(c) APA/AFP/ANP/REMKO DE WAAL (REMKO DE WAAL)

Angespült wurden unter anderem Auto-Ersatzteile, Möbel, Kühlschränke, Fernseher, Spielzeug, Plastik-Seifenspender und OP-Kleidung. An der niederländischen Wattenmeer-Insel Schiermonnikoog wurde ein Sack mit etwa 25 Kilogramm giftigem Puder entdeckt. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen Stoff aus der Gruppe der Peroxide, meldeten die Behörden der Provinz. Die Substanz werde nun untersucht. Tests sollen ergeben, welcher Stoff genau es ist.

Im Bild ein Container auf Vlieland.

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So manches Fundstück wird von Strandräubern für sich beansprucht - auch wenn das rechtlich nicht unbedingt erlaubt ist, auch in den Niederlanden nicht. Wir möchten dabei ausdrücklich hinweisen, dass aus diesem Bild nicht hervorgeht, dass eine Straftat begangenen wird. Möglicherweise ist es eine Szenerie der Aufräumarbeiten.

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Doch das größere Übel - neben den Gefahrenstoffen - sind die großen Mengen an Müll, die angespült werden.

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Freiwillige versuchen, die Küstengebiete der westfriesischen Inseln vom Kunststoff und Verpackungsmaterial zu befreien. An den deutschen Nordseeinseln gab es bisher keine Container- oder Frachtsichtung.

(c) imago/Hollandse Hoogte

Die im Meer treibenden Container stellen für kleinere bis mittelgroße Schiffe eine Gefahr dar, es kommt auch vor, dass mehrere Container noch aneinander festgemacht sind, was die Gefahr verstärkt. Schwerere Fracht kann aber auch auf den Meeresgrund sinken.

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