USA und Kanada im Nordpol-Wirbel

Nicht zu viel atmen, empfahl der Nationale US-Wetterdienst im Nordosten der USA. Bei Temperaturen von unter Minus 30 Grad Celsius verständlich. Selbst Teile der Niagarafälle froren zu.

Da stehen sogar die Hosen im Schnee ohne fremde Hilfe. Denn die Temperaturen von unter minus 30 Grad lassen in den USA und in Kanada nicht nur den Jeans-Stoff erstarren.

Ein Bild aus Saint Anthony Village im US-Bundesstaat Minnesota.

(c) REUTERS (SOCIAL MEDIA)

Die seit Tagen anhaltende Kältewelle in den USA will noch nicht weichen: Der National Weather Service sagt für den Mittleren Westen und den Norden der USA weiterhin lebensgefährliche Kälte voraus. Klirrender Frost verbunden mit teils auffrischendem Wind führe zu Bedingungen, die anfälligen Menschen Probleme bereiten könnten.

Im Bild: Die Szenerie nach einem gelöschten Brand in Brooklyn, New York.

(c) REUTERS (LLOYD MITCHELL)

Am Donnerstag waren stellenweise Temperaturen von deutlich unter minus 30 Grad Celsius gemessen worden. Teile der gewaltigen Niagara-Fälle waren eingefroren.

 

 

(c) APA/AFP/LARS HAGBERG (LARS HAGBERG)

Die Kälte führte vereinzelt zu Stromausfällen. In vielen Bundesstaaten blieben Schulen und manche Universitäten geschlossen.

Im Bild: Ein Baum, der vom Sprühnebel der Niagarafälle zu einer Eis-Skulptur wurde.

(c) APA/AFP/LARS HAGBERG (LARS HAGBERG)

Die Flughäfen kamen teils mit dem Enteisen der Maschinen nicht nach. Laut Webseite "Flightaware" wurden bis zum Donnerstagvormittag rund 2000 Flüge gestrichen und rund 900 verspäteten sich, US-Medien berichteten von bis zu 4800 gestrichenen Flügen.

Im Bild: Eine Touristin bei den Niagarafällen.

(c) APA/AFP/LARS HAGBERG (LARS HAGBERG)

Mehrere Menschen fielen der arktischen Kälte bereits zum Opfer. Einige der Todesopfer waren erfroren, andere starben bei wetterbedingten Unfällen, hieß es. Viele Fälle würden noch untersucht, um die genaue Todesursache zu klären. Die Behörden gingen aber in davon aus, dass das Wetter eine Rolle gespielt habe.

Im Bild: Die Skyline von Buffalo im US-Bundesstaat New York am Lake Erie.

(c) REUTERS (LINDSAY DEDARIO)

Angesichts des brutalen Frosts müssen selbst die wettergeprüften Zusteller des US-Postdienstes vielerorts kapitulieren. Der USPS teilte mit, der Dienst werde in Iowa, Minnesota sowie in Teilen von Wisconsin und Illinois eingestellt.

Im Bild: Frauen helfen einander beim Ausschaufeln ihrer Autos in Buffalo.

(c) REUTERS (LINDSAY DEDARIO)

In der stark von der Kältewelle betroffenen Millionenmetropole Chicago (im Bild die Skyline mit Lake Michigan) ließ der Frost etwas nach, auch wenn Freitag und Samstag noch immer sehr kalt bleiben sollen.

(c) imago/Xinhua (Patrick Gorski)

Dann hoffen die Einwohner auf Plusgrade. In Chicago alleine wurden über 60 Wärmestuben für Wohnungslose eingerichtet. Auch alle Polizeidienststellen dienen als Möglichkeit für Menschen, sich aufzuwärmen.

(c) imago/Xinhua (Patrick Gorski)

Verantwortlich für die "arktische Kälte" ist der sogenannte Polarwirbel. Diese Luftströmung ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) eigentlich gar nicht ungewöhnlich.

Im Bild der Lake Michigan bei Chicago.

(c) APA/AFP/JOSHUA LOTT (JOSHUA LOTT)

Denn der Wirbel entsteht regelmäßig am Pol, wenn im Winter keine Sonne durch die arktische Dauernacht dringt, die die angesammelte Kaltluft wärmen könnte. Das dabei entstehende sogenannte Höhentief kann auf der Nordhalbkugel kräftige westliche Winde erzeugen.

In Bild: Warten auf Grün an einer Kreuzung in New York City.

(c) APA/AFP/JOHANNES EISELE (JOHANNES EISELE)

Klimaforscher rechnen aber in den kommenden Jahren mit häufigeren Kälteausbrüchen, wegen der Schwäche des Polarwirbels.

Im Bild: Die Minimalausrüstung für alle, die sich in die Kälte begeben müssen.

(c) APA/AFP/SAUL LOEB (SAUL LOEB)

Europa und Asien sind nach Angaben von Wissenschaftlern noch stärker und häufiger von Kaltluftausbrüchen aus der Arktis betroffen.

Im Bild der Chicago River.

(c) REUTERS (STRINGER)
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Da stehen sogar die Hosen im Schnee ohne fremde Hilfe. Denn die Temperaturen von unter minus 30 Grad lassen in den USA und in Kanada nicht nur den Jeans-Stoff erstarren.

Ein Bild aus Saint Anthony Village im US-Bundesstaat Minnesota.

(c) REUTERS (SOCIAL MEDIA)

Die seit Tagen anhaltende Kältewelle in den USA will noch nicht weichen: Der National Weather Service sagt für den Mittleren Westen und den Norden der USA weiterhin lebensgefährliche Kälte voraus. Klirrender Frost verbunden mit teils auffrischendem Wind führe zu Bedingungen, die anfälligen Menschen Probleme bereiten könnten.

Im Bild: Die Szenerie nach einem gelöschten Brand in Brooklyn, New York.

(c) REUTERS (LLOYD MITCHELL)

Am Donnerstag waren stellenweise Temperaturen von deutlich unter minus 30 Grad Celsius gemessen worden. Teile der gewaltigen Niagara-Fälle waren eingefroren.

 

 

(c) APA/AFP/LARS HAGBERG (LARS HAGBERG)

Die Kälte führte vereinzelt zu Stromausfällen. In vielen Bundesstaaten blieben Schulen und manche Universitäten geschlossen.

Im Bild: Ein Baum, der vom Sprühnebel der Niagarafälle zu einer Eis-Skulptur wurde.

(c) APA/AFP/LARS HAGBERG (LARS HAGBERG)

Die Flughäfen kamen teils mit dem Enteisen der Maschinen nicht nach. Laut Webseite "Flightaware" wurden bis zum Donnerstagvormittag rund 2000 Flüge gestrichen und rund 900 verspäteten sich, US-Medien berichteten von bis zu 4800 gestrichenen Flügen.

Im Bild: Eine Touristin bei den Niagarafällen.
(c) APA/AFP/LARS HAGBERG (LARS HAGBERG)

Mehrere Menschen fielen der arktischen Kälte bereits zum Opfer. Einige der Todesopfer waren erfroren, andere starben bei wetterbedingten Unfällen, hieß es. Viele Fälle würden noch untersucht, um die genaue Todesursache zu klären. Die Behörden gingen aber in davon aus, dass das Wetter eine Rolle gespielt habe.

Im Bild: Die Skyline von Buffalo im US-Bundesstaat New York am Lake Erie.

(c) REUTERS (LINDSAY DEDARIO)

Angesichts des brutalen Frosts müssen selbst die wettergeprüften Zusteller des US-Postdienstes vielerorts kapitulieren. Der USPS teilte mit, der Dienst werde in Iowa, Minnesota sowie in Teilen von Wisconsin und Illinois eingestellt.

Im Bild: Frauen helfen einander beim Ausschaufeln ihrer Autos in Buffalo.

(c) REUTERS (LINDSAY DEDARIO)

In der stark von der Kältewelle betroffenen Millionenmetropole Chicago (im Bild die Skyline mit Lake Michigan) ließ der Frost etwas nach, auch wenn Freitag und Samstag noch immer sehr kalt bleiben sollen.

(c) imago/Xinhua (Patrick Gorski)

Dann hoffen die Einwohner auf Plusgrade. In Chicago alleine wurden über 60 Wärmestuben für Wohnungslose eingerichtet. Auch alle Polizeidienststellen dienen als Möglichkeit für Menschen, sich aufzuwärmen.

(c) imago/Xinhua (Patrick Gorski)

Verantwortlich für die "arktische Kälte" ist der sogenannte Polarwirbel. Diese Luftströmung ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) eigentlich gar nicht ungewöhnlich.

Im Bild der Lake Michigan bei Chicago.

(c) APA/AFP/JOSHUA LOTT (JOSHUA LOTT)

Denn der Wirbel entsteht regelmäßig am Pol, wenn im Winter keine Sonne durch die arktische Dauernacht dringt, die die angesammelte Kaltluft wärmen könnte. Das dabei entstehende sogenannte Höhentief kann auf der Nordhalbkugel kräftige westliche Winde erzeugen.

In Bild: Warten auf Grün an einer Kreuzung in New York City.

(c) APA/AFP/JOHANNES EISELE (JOHANNES EISELE)

Klimaforscher rechnen aber in den kommenden Jahren mit häufigeren Kälteausbrüchen, wegen der Schwäche des Polarwirbels.

Im Bild: Die Minimalausrüstung für alle, die sich in die Kälte begeben müssen.

(c) APA/AFP/SAUL LOEB (SAUL LOEB)

Europa und Asien sind nach Angaben von Wissenschaftlern noch stärker und häufiger von Kaltluftausbrüchen aus der Arktis betroffen.

Im Bild der Chicago River.

(c) REUTERS (STRINGER)