Mehrere Festnahmen nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Straßburg

Die Verdächtigen stammen den Angaben zufolge aus dem Umfeld von Personen, die dem mutmaßlichen Angreifer Chérif Chekatt vor der Tat bei der Beschaffung von Waffen geholfen haben sollen.

Festnahmen, ein halbes Jahr nach dem Attentat am Weihnachtsmarkt in Straßburg
Festnahmen, ein halbes Jahr nach dem Attentat am Weihnachtsmarkt in Straßburg
Festnahmen, ein halbes Jahr nach dem Attentat am Weihnachtsmarkt in Straßburg – (c) APA/AFP/FREDERICK FLORIN (FREDERICK FLORIN)

Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag auf den Straßburger Weihnachtsmarkt im Dezember 2018 sind in Frankreich fünf Menschen festgenommen worden. Dabei handle es sich um zwei Frauen und drei Männer im Alter von 23 bis 46 Jahren, bestätigten Pariser Justizkreise am Dienstag.

Die Verdächtigen stammen den Angaben zufolge aus dem Umfeld von Personen, die dem mutmaßlichen Angreifer Chérif Chekatt vor der Tat bei der Beschaffung von Waffen geholfen haben sollen. Diese Waffen seien am Tag des Anschlags - allerdings vor der Tat - in Chekatts Wohnung gefunden und bei dem Anschlag nicht benutzt worden, berichtete die Tageszeitung "Le Parisien".

Nach Angaben lokaler Medien wurden drei Verdächtige in der Stadt Hagenau und zwei in Straßburg festgenommen. Bei dem Anschlag in der Innenstadt der Elsass-Metropole waren fünf Menschen ums Leben gekommen, elf weitere verletzt worden. Der mutmaßliche Täter Chekatt wurde zwei Tage später nach einer Großfahndung in Straßburg bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet.

Er hatte vor seiner Tat der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) die Treue geschworen. Die Ermittler fanden bei ihm unter anderem einen Revolver, Munition und Messer. Im Rahmen der Untersuchungen seien bisher gegen vier Menschen Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, hieß es aus Justizkreisen. Die Verdächtigen befanden sich in Untersuchungshaft.

(APA)

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