Erste Presseführung: Wie in Japan hingerichtet wird

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Japan ist neben den USA das einzige Industrieland, in dem die Todesstrafe vollstreckt wird. Nun hat das Land erstmals einen Blick in die Hinrichtungskammern gewährt. In einem gläsernen, fensterlosen Raum einer Haftanstalt in Tokio werden die zum Tode Verurteilten gehängt.(c) EPA (HANDOUT)
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Vor der Hinrichtung können die Verurteilten in diesem Raum ein letztes Gespräch mit einem Geistlichen führen.(c) EPA (HANDOUT)
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Anschließend werden sie in einen Raum mit einem roten Viereck am Boden geführt - auf diesen Punkt müssen sich die Verurteilten stellen, bevor ihnen die Schlinge um den Hals gelegt wird.(c) REUTERS (KYODO)
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Je nach Körpergröße des Verurteilten wird das andere Ende des Seils an einem Ring an der Wand befestigt.(c) REUTERS (HO)
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Anschließend öffnet sich unter ihnen eine Falltür.(c) REUTERS (HO)
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Dieser Mechanismus wird über einen von drei Knöpfen in einem anderen Raum ausgelöst, wobei drei Beamte gleichzeitig einen Knopf betätigen und somit unklar ist, welcher zum Tod des Verurteilten führte.(c) REUTERS (KYODO)
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Die japanische Justizministerin Keiko Chiba, selbst Gegnerin der Todesstrafe, hatte im vergangenen Monat angekündigt, die Todesstrafe in ihrem Land zu überprüfen und zudem die Hinrichtungskammern für die Medien zu öffnen.(c) EPA (FRANCK ROBICHON)
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Japan ist neben den USA (mehr zu Hinrichtungen in den USA ...) das einzige große Industrieland, das die Strafe noch vollstreckt. Das Land wurde wiederholt von Menschenrechtlern dafür kritisiert.(c) EPA (FRANCK ROBICHON)
Kommentar zu Artikel:

Erster Blick in die Todeszellen von Japan

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