EU: Ein Viertel aller Lebensmittel landet im Müll

Österreich ist einer Studie der EU zufolge auf gutem Weg zur "Recycling-Gesellschaft". Kritisiert wird, dass EU-weit viele gekaufte Lebensmittel wieder weggeworfen werden.

Symbolbil: Lebensmittel landen im Muell
Symbolbil: Lebensmittel landen im Muell
(c) EPA (Alanah M. Torralba)

Die EU-Bürger schmeißen einen großen Teil ihrer Lebensmittel weg. Etwa ein Viertel der von den Haushalten gekauften Speisen und Getränke lande im Müll. Das kritisierte die Europäische Kommission am Mittwoch in Brüssel bei der Vorstellung einer Studie zur Abfallreduzierung.

Beim Recyceln von Müll gebe es zwischen den EU-Mitgliedsstaaten "enorme Unterschiede". In manchen Ländern liege der Anteil bei wenigen Prozent, in anderen bei mehr als 70 Prozent. Und während es in einigen Staaten fast keine Mülldeponien mehr gebe, würden in anderen mehr als 90 Prozent des Abfalls vergraben.

Auf einem guten Weg zum Ideal einer "Recycling-Gesellschaft" sind laut dem Bericht unter anderem Deutschland, Österreich und Schweden. Langsam gehe es hingegen etwa in der Slowakei, Polen, Spanien und Portugal voran.

(APA)

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