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Thema: Fukushima-Katastrophe

Demonstranten gegen Tepco / Bild: (c) AP (Shizuo Kambayashi)

Cäsium in Kinderurin: Japan evakuiert vier neue Zonen

Rund um das havarierte AKW Fukushima wurde erhöhte Radioaktivität gemessen. 113 Haushalte 60 Kilometer vom Kraftwerk sollen geräumt werden. Im Urin von Kindern wurde radioaktives Cäsium nachgewiesen.
Arbeiten an einem Reaktor von Fukushima Eins / Bild: (c) EPA (Tepco / Ho)

Fukushima: Neues Kühlverfahren und neue Pannen

Eine neue Aufbereitungsanlage für verstrahltes Wasser musste schon nach eineinhalb Stunden wieder abgeschaltet werden.
Diese Luftaufnahme wurde von einer T-Hawk-Drohne aufgenommen / Bild: (c) AP ()

Drohne muss auf AKW Fukushima notlanden

Die 7,7 Kilo schwere Drohne vom Typ T-Hawk ist außer Kontrolle geraten und musste auf dem Dach des Reaktors 2 notlanden. Schäden sind dabei keine entstanden.
Die Wassertanks in Fukushima / Bild: (c) REUTERS (HO)

Rückschlag in Fukushima: Wasser zu stark verstrahlt

Die Dekontamination des Wassers musste unterbrochen werden, weil der Cäsium-Gehalt zu hoch ist. Die Behörden befürchten, dass große Mengen radioaktiv verseuchten Wassers ins Meer gelangen könnten.
Bild: (c) AP (Hiro Komae)

Fukushima: Japans vergessene Haustiere

Erdbeben und Tsunami zwangen in Japan tausende Menschen zur Flucht. Zurück ließen sie ihre Häuser und über eine Million ihrer Haustiere. Hunderttausende dürften bereits verendet sein.
Von unserer Mitarbeiterin CHRISTA WÜTHRICH

Trümmerberge: Japan drei Monate nach dem Tsunami

galerieUnmittelbar nach dem Tsunami und jetzt: Im Bildervergleich werden die Fortschritte der Aufräumarbeiten in Japan sichtbar.
Bild: (c) REUTERS (HO)

Fukushima: Arbeiten an Schutzmantel für Reaktor 1

Der Schutzmantel soll vorkonstruiert und in der kommenden Woche per Kran auf das zerstörte Reaktorgebäude gehoben werden.
Bild: (c) REUTERS (HO)

Fukushima: Regierung erwägt weitere Evakuierung

Atom-Gegner rufen zu Massenprotesten auf. Betreiber Tepco arbeitet weiter an einer Anlage zur Dekontaminierung von verseuchtem Wasser.
Bild: (c) REUTERS (HO)

Japan: Die Sehnsucht nach der zerstörten Heimat

100 Tage nach dem Erdbeben, dem folgenden Tsunami und der Atomkatastrophe leben noch immer 100.000 Menschen in Notunterkünften. Etwa 15.000 Flüchtlinge haben inzwischen Unterkunft bei ihren Familien gefunden.
Von unserer Korrespondentin ANGELA KÖHLER
Bild: (c) AP (Koji Sasahara)

Tepco will „rasch“ zahlen

Japans Regierung plant Fonds, damit die Opfer der AKW-Havarie rascher zu Geld kommen. In diesen Fonds sollen neben der Regierung auch andere Energieversorger Geld einzahlen.
Bild: (c) EPA (Koichi Kamoshida)

Drei Monate Fukushima: Kein Ende der Katastrophe

Ein Megabeben, der Tsunami und die folgende Atomkatastrophe versetzten Japan in eine schlimme Krise. 90.000 leben noch in Notunterkünften.
Bild: REUTERS (Yuriko Nakao)

Japan beschließt Rettungsplan für Tepco

Die Regierung will einen Fonds für die Opfer der Atomkatastrophe einrichten. Er soll den AKW-Betreiber Tepco vor der Insolvenz bewahren.
Videoaufnahme aus dem Inneren des AKW Fukushima zeigt Dampfwolken / Bild: (c) AP ()

Fukushima: Brennstoff durch Druckbehälter gefressen?

Die AKW-Katastrophe ist wohl schlimmer als befürchtet: Einer offiziellen Untersuchung zufolge könnte die innere Schutzhülle durchbrochen sein, berichtet die japanische Regierung.
Arbeiter im AKW Fukushima / Bild: (c) REUTERS (Ho)

Japan bestätigt drei Kernschmelzen in Fukushima

Die japanische Atomaufsichtsbehörde bestätigt die Vermutung des AKW-Betreibers Tepco: In drei Reaktoren hat es Kernschmelzen gegeben. Die freigesetzte Radioaktivität ist doppelt so hoch wie befürchtet.
Bild: AP

Verseuchtes Wasser in AKW Fukushima steigt

100.000 Tonnen radioaktives Wasser sind in der Atomruine, es soll in zusätzliche Lagervorrichtungen transportiert werden. Die IAEA lkritisiert, dass die Tsunami-Gefahr unterschätzt wurde.
Bild: EPA (Robichon)

Radioaktivität: Japan verbietet grünen Tee

Tee aus vier Präfekturen wurde verboten. In Kanawaga südöstlich von Tokio waren bereits Anfang Mai 570 Becquerel radioaktiven Cäsiums pro Kilogramm in Teeblättern festgestellt worden.
Bild: (c) Reuters (Ho)

IAEA: Japan hat Tsunami-Gefahr unterschätzt

Experten der Internationalen Atomenergiebehörde veröffentlichen erste Untersuchungsergebnisse zum Atomunfall in Fukushima.
Bild: (c) AP (Anonymous)

Fukushima: Erneut Probleme mit verstrahltem Wasser

Im Wasser am Boden von Reaktor 1 wurde radioaktives Caesium mit Strahlenwerten von zwei Millionen Becquerel pro Kubikmeter gemessen. Wegen starker Regenfälle steigt der Wasserstand rasch.
Bild: (c) REUTERS (HO)

Fukushima: Deutliche Verzögerung bei Reparaturen

Betreiber Tepco zweifelt daran, bis Jahresende das AKW stabilisieren zu können. Drei Viertel der Japaner sind unzufrieden mit dem Krisenmanagement der Regierung.
Bild: (c) EPA (Tokyo Electric Power (TEPCO)/Han)

AKW Fukushima: Kühlpumpe ausgefallen

Das Kühlsystem von Reaktor 5 ist zwischenzeitlich ausgefallen. Der Schaden konnte in einer mehrstündigen Reparatur behoben werden.
Feuerwehr beim AKW Fukushima Zwei / Bild: (c) REUTERS (Ho)

Japan: Brand in Tepco-AKW Fukushima Zwei

Aus bisher unbekannter Ursache kam es zu einem Brand im AKW Fukushima Zwei. Radioaktivität sei nicht ausgetreten, heißt es.
Bild: (c) REUTERS (Ho)

Meerestiere vor Fukushima enorm verstrahlt

Greenpeace präsentiert eigene Messungen vor Japans Küste. Die Strahlung verbreitet sich demnach auch über große Entfernungen vom Unglücks-AKW.
Bild: (c) AP

AKW Fukushima: Tepco räumt weitere Schäden ein

Vermutlich ist auch das zentrale Element des Kühlsystems im Reaktor 3 defekt. Über dem AKW erreichen die Strahlenmesswerte das 18-fache des Grenzwerts.
Bild: (c) REUTERS (Toru Hanai)

Japan: Schweigen aus Angst vor Panik

Kraftwerkbetreiber Tepco bestätigt erst jetzt die Kernschmelze in drei Reaktoren. Grund für die Verspätung war die Angst vor einer Massenpanik. Tokio hätte nicht evakuiert werden können.
von ANGELA KÖHLER (TOKIO) UND STEFAN RIECHER
Bild: (c) Reuters (HO)

Fukushima: Kernschmelze in drei Reaktoren

Nicht nur in Reaktor 1, auch in zwei anderen Reaktoren ist es laut Betreiber Tepco höchstwahrscheinlich zu einer teilweisen Kernschmelze gekommen.
Archivbild: Masataka Shimizu / Bild: (c) dapd (Koji Sasahara/ap)

"Volle Verantwortung": Tepco-Chef muss gehen

Er übernehme die Verantwortung für die AKW-Katastrophe in Fukushima, sagt der scheidende Chef Shimizu. Das Unternehmen hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Rekordverlust von zehn Milliarden Euro gemacht.

Fukushima: Als die Welle kam

galerieDer japanische AKW-Betreiber veröffentlicht Bilder, die zeigen, Sie zeigen, wie die 14 Meter hohe Flutwelle am 11. März auf das AKW trifft.
Atom - Schiff soll verseuchtes Wasser aus Fukushima aufnehmen  / Bild: (c) REUTERS (Ho)

Fukushima: Riesenschiff soll verstrahltes Wasser tanken

Ein 136 Meter langer Lastkahn soll ab Juni als eine Art schwimmende Deponie für schwach verseuchtes Wasser aus dem japanischen Atomkraftwerk dienen.
Bild: (c) AP ()

Fukushima: Brennstäbe fraßen Loch in Reaktorkessel

Das nukleare Material sei schon zu Beginn der Katastrophe geschmolzen, muss die Betreibergesellschaft Tepco zugeben. In neun Monaten soll der Reaktor unter Kontrolle sein.
Bild: (c) EPA (FRANCK ROBICHON)

Japan hält an Atomkraft fest

Japan will trotz der Atomkatastrophe von Fukushima und zunehmender Proteste in der Bevölkerung an der Kernkraft festhalten. Ein Sprecher erteilte Hoffnungen auf einen AKW-Ausstieg eine Abfuhr.
Bild: (c) EPA (Koichi Kamoshida)

Japan: Wiederaufbau wird bis zu zehn Jahre dauern

Drei Jahre wird allein der Aufbau der Infrastruktur dauern, sagt eine Experten-Kommission. Das Kaiserpaar reist morgen in die Unglückszone. Beim AKW Fukushima steigen die radioaktiven Werte.