Sandra Bullock und Co.: Was aus Waldorfschülern wurde

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Rudolf Steiner würde demnächst seinen 150. Geburtstag feiern. Vor mehr als 90 Jahren gründete er in Stuttgart die erste Waldorfschule – und brach radikal mit dem preußischen Erziehungsstil. Mädchen und Jungen sollten gemeinsam kognitive, soziale und künstlerische Fähigkeiten entwickeln – ohne Noten, ohne Sitzenbleiben.
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Neben den traditionellen Fächern stehen etwa Nähen, Stricken, Häkeln, Bildhauerei, Theater oder Eurhythmie (rhythmische Wortgymnastik) auf dem Stundenplan. Künstlerische Begabungen werden eher entdeckt als in den Regelschulen - kein Wunder, dass jeder 20. Waldorfschüler Künstler wird. Beredte Beispiele ...(c) AP (JEFF ROBERSON)
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Heiner Lauterbach

Auch wenn man sich nur schwer vorstellen kann, wie Schauspieler Heiner Lauterbach bei der „rhythmischen Wortgymnastik“ seinen Namen tanzt: Lauterbach (im Bild mit seiner Frau Viktoria) machte auf der Waldorfschule seine mittlere Reife.(c) AP (HERMANN J. KNIPPERTZ)
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Robert Stadlober

Anders als Lauterbach brach der Schauspieler Robert Stadlober die Waldorfschule noch vor dem Schulabschluss ab. Die Lehrer fürchteten, eine TV-Karriere könnte ihm die Seele rauben. Im Bild: Stadlober (zweiter von links) bei der Wien-Premiere von „Kottan ermittelt“.(c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)
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Martin Semmelrogge

Ähnlich wie bei Stadlober sahen es auch die Lehrer von Martin Semmelrogge nicht gern, dass er neben der Schule noch schauspielerte. Auch er brach die Schule ab.(c) AP (SVEN KAESTNER)
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Jennifer Aniston

US-Schauspielerin Jennifer Aniston besuchte eine Waldorfschule. Die Schule habe sie motiviert, die Schauspielerei als Beruf anzustreben, sagt sie.(c) AP (JAN BAUER)
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Sandra Bullock

Sandra Bullock wurde 1970 in die Rudolf Steiner-Schule am Steinplattenweg in Nürnberg eingeschult und verbrachte knapp drei Jahre dort, bis sie mit zwölf Jahren in die USA auswanderte.(c) AP (Matt Sayles)
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Marie Bäumer

Die deutsche Schauspielerin Marie Bäumer war ebenfalls ein Waldorf-Kind. Im Jahr 2007 spielte sie die Buhlschaft im Salzburger „Jedermann“.(c) EPA (Hans Klaus Techt)
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Cosma Shiva Hagen

Nina Hagen schickte ihre Tochter Cosma Shiva auf eine Waldorfschule. Die esoterischen Ansichten ihrer Mutter teilt sie trotzdem nicht. Diese hat inzwischen eine eigene reformpädagogische Schule gegründet.(c) AP (ALESSANDRO DELLA BELLA)
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Sarah Wiener

Waldorfsalat statt Waldorfpädagogik. TV-Köchin Sarah Wiener ging zunächst in Wien auf die Waldorfschule, wechselte dann auf ein Mädcheninternat und schmiss mit 17 die Schule. Heute hat sie mehrere Restaurants.(c) AP (DIETHER ENDLICHER)
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Barbara Becker

Barbara Quinze (bekannt als Babs Becker, die Ex-Frau von Tennis-Star Boris Becker), war ebenfalls eine Waldorfschülerin. Heute arbeitet sie als Mode- und Schmuckdesignerin sowie als Schauspielerin.(c) EPA (Patrice Lapoirie)
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Jimi Blue und Wilson Gonzales Ochsenknecht

Auch die Brüder Jimi Blue (im Bild) und Wilson Gonzales Ochsenknecht besuchten für einige Jahre eine Waldorfschule. Das pädagogische Konzept behagte ihnen jedoch nicht. Der Ältere, Jimi Blue, macht derzeit seine mittlere Reife – an einer Internetschule.
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Michael Ende

Der erfolgreiche, deutsche Kinderbuchautor Michael Ende ging auf die erste Waldorfschule in Stuttgart. Ende setzte sich intensiv mit Steiners antroposophischer Weltanschauung auseinander. Das spiegelt sich auch in seinem Werk („Momo“, „Jim Knopf“) wider.(c) AP (Claus Eckert)
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Porsche

Ganze Unternehmerclans wurden dort geprägt; etwa die Familie Porsche. Für Ferdinand Porsche hatte sein Vater eigentlich für den Chefposten des Sportwagenbauers vorgesehen. Der einstige Waldorfschüler wollte nicht – er gründete die „Porsche Design“.(c) APA
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DM

Offensiv tritt vor allem Götz Werner, der Gründer der Drogeriemarkt-Kette dm, auf. Er redet gerne darüber, warum er seine Lehrlinge „Lernlinge“ nennt, ihnen Theaterkurse spendiert und ein höheres Gehalt zahlt als in der Branche üblich.(c) AP (DANIEL MAURER)
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American Express

Auch Kenneth Chenault, Chef von American Express, besuchte bis zur zwölften Klasse die Waldorfschule in Garden City, New York. Im vergangenen Jahr hat er 17,4 Millionen Dollar verdient.

(beba)(c) AP (STUART RAMSON)
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