Der Koran verschwindet aus dem Kindergarten

Islamforscher Ednan Aslan sorgte vor drei Jahren mit seinen Befunden über Islam-Kindergärten für Aufregung. Seither sei Religion in Kindergärten, wie eine Studie zeigt, zurückgedrängt worden. Doch auch die liefert kein vollständiges Bild.

Symbolbild
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Symbolbild – (c) Getty Images (Thomas Lohnes)

Wien. Die Islam-Kindergärten stehen unter Beobachtung. Vor drei Jahren, als Islamforscher Ednan Aslan in seiner Studie vor Koranunterricht, salafistischen Tendenzen und Parallelgesellschaften in Kindergärten warnte, rückten sie in den Fokus. Seither wurde viel darüber – aber auch über die Zuverlässigkeit der Aslan-Studie – diskutiert. Es sollte eine genauere wissenschaftliche Untersuchung erfolgen. Schlussendlich wurden zwei draus. Eine Studie, die Aslan selbst erstellte, und eine, die von einem siebenköpfigen Forscherteam verfasst wurde. Genau die ist nun auch als Buch mit dem Titel „Pluralität in Wiener Kindergärten“ erschienen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.10.2018)

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