Betreuung in Sommerferien: Viele Eltern tun sich schwer

Laut einer AK-Umfrage müssen Oma und Opa häufig einspringen. Im Schnitt zahlen Eltern für die Ferienbetreuung 450 Euro.

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Die Sommerferien stellen viele Eltern in Wien offenbar vor Probleme: Denn 48 Prozent der 800 befragten Mamas und Papas gaben laut einer Umfrage der Arbeiterkammer an, dass die Organisation einer Betreuung sehr oder eher schwer falle. Deshalb müssen demnach die Großeltern oder andere Verwandte und Bekannte einspringen. Und die Eltern klagen über hohe Kosten für die Ferienbetreuung.

Die Umfrage wurde vom Ifes-Institut im Zeitraum von Oktober bis Dezember durchgeführt. Zwei Drittel der Teilnehmer gaben an, ihren Nachwuchs Personen einer "externen Betreuung" anzuvertrauen, wobei hier an oberster Stelle Oma und Opa genannt wurden. Deutlich seltener geben Familien ihre Kids in Feriencamps (20 Prozent), in den Hort (17 Prozent) oder in schulische Betreuung (10 Prozent), wie die AK am Dienstag per Aussendung mitteilte.

Die Geldbörse spielt dabei auch eine Rolle: 85 Prozent der Eltern berichteten, sie hätten Ausgaben für die Sommerferienbetreuung - und zwar im Schnitt 450 Euro. Zwecks Erleichterungen wünschen sich die Erziehungsberechtigten u.a. mehr Urlaub, günstigere Betreuung und verstärkte Angebote im Schulbereich.

(APA)

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