GEOnomic: Von Geldwäsche bis Grenzkontrollen

Der beste Geografie-und-Wirtschaftskunde-Schüler kommt dieses Jahr aus Wien.

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Wien. Mit äußerst hohem Fachwissen überzeugten die Finalteilnehmer des diesjährigen GEOnomic-Wettbewerbs. Umso schwerer fiel der Jury am vergangenen Freitag die Wahl des besten österreichischen Geografie-und-Wirtschaftskunde-Schülers. Sieger wurde letztlich der Wiener Stephan Erath aus dem BG Fichtnergasse in Wien Hietzing. Als Sieger wird er zu einer Städtereise nach Lissabon eingeladen.

Im GEOnomic-Wettbewerb geht es nicht nur um traditionelles geografisches und wirtschaftskundliches Wissen, sondern die Schüler müssen auch unter Beweis stellen, dass sie über aktuelle Entwicklungen informiert sind. Nach einer Vorrunde kamen neun Schüler zum Finale nach Wien. Sie mussten vor der vierköpfigen Jury entweder über geopolitische Grenzen und ihre Bedeutung oder über das Thema Steuern und Steuersysteme Rede und Antwort stehen.

 

Aktuelle Kontroversen

Alle Schüler des Finales konnten zu Details Stellung nehmen, die vielen Österreichern wohl kaum bekannt sind. So referierte ein Finalist aus Tulln über Steueroasen und deren umstrittene Konstrukte zur Geldwäsche. Andere nahmen sich der aktuellen Kontroverse um neue Grenzkontrollen am Brenner an und referierten zur Debatte über das ausgesetzte Schengen-Abkommen und die Umsetzung der Dublin-III-Verordnung. Sie überzeugten mit historischem Wissen ebenso wie mit ihrem Interessen an der aktuellen politischen Debatte.

Der GEOnomic-Wettbewerb wird alljährlich von Franz Filler und Alois Pötz vom Verein der GWK-Lehrer/innen Österreichs sowie von Maria Kabelik (WKO) organisiert. Unterstützt wird der Wettbewerb von der „Presse“, der Bildungsabteilung der Wirtschaftskammer und dem Bundesministerium für Bildung und Frauen. (wb)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.05.2016)

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