Kettenbriefe als Angstmacher für Volksschulkinder

Es gibt Tipps für Schulkinder für den Umgang mit Whatsapp. Denn Kinder können viele Meldungen nicht einordnen.

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(c) REUTERS (DAVID W CERNY)

Wien. Im Zeitalter von Messengerdiensten wie Whatsapp sind Kettenbriefe zu großen Angstmachern für Kinder geworden. Vor allem Volksschulkinder können diese Nachrichten oft nicht als Falschmeldungen einordnen, warnen der gemeinnützige Verein Saferinternet.at und „147 Rat auf Draht“. Aus Angst, dass Todesdrohungen und Gruselgeschichten wahr werden, leiten viele Kinder die Kettenbriefe weiter.

Ein typischer Kettenbrief laute etwa „Wenn du das nicht an 30 Leute weiterschickst, dann stirbt deine Mutter. Aber erst in einem Jahr“, so Saferinternet.at. Viele Kinder fürchten sich und leiten diese Nachrichten an ihre Kontakte weiter. Immer häufiger dienen Kettenbriefe demnach auch als Beliebtheitsbarometer: Je mehr Antworten Kinder auf den Kettenbrief bekommen, desto beliebter fühlen sie sich.

Empfohlen wird, das Thema anzusprechen. Oft hilft diese Aufklärung schon.

(APA/red.)

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