Wien fürchtet große Deutschklassen

Wenn Deutschförderkurse durchschnittlich 17 Schüler haben sollen, werden diese in den Städten deutlich größer sein, meint Stadtschulratspräsident Himmer.

Die Deutschklassen sind eine der großen Neuerungen, die die Bundesregierung im Schulbereich anstößt.
Die Deutschklassen sind eine der großen Neuerungen, die die Bundesregierung im Schulbereich anstößt.
Die Deutschklassen sind eine der großen Neuerungen, die die Bundesregierung im Schulbereich anstößt. – (c) Clemens Fabry

Wien. In Wien wird befürchtet, dass die paktierten Deutschförderklassen deutlich größer sind als bisherige Sprachfördergruppen. „Wir müssen davon ausgehen, dass es in Zukunft möglicherweise auch Deutschförderklassen mit 25 Schülern gibt“, sagt Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer (SPÖ). Das Bildungsministerium von Heinz Faßmann (ÖVP) rechnet bei den Deutschklassen mit einer durchschnittlichen Klassengröße von 17,2 Schülern, wie es in den Unterlagen zum Gesetzesentwurf heißt, der vergangene Woche in Begutachtung geschickt wurde. Derzeit haben die Sprachstartgruppen und Deutschförderkurse laut Stadtschulrat maximal 15 Schüler, die Untergrenze liegt bei acht.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.03.2018)

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