London als Vorbild bei der Schulförderung

An 261 Standorten gibt es Spezialprogramme.

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Wien. Das Projekt ist ein Erbe von Rot-Schwarz, genauer der früheren Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ). Das Förderprogramm „Grundkompetenzen absichern“ läuft in 261 Brennpunktschulen als mehrjährige Spezialförderung multiprofessioneller Teams.

An 569 Schulen in Österreich haben bei den Bildungsstandard-Überprüfungen extrem viele Schüler schlecht abgeschnitten – noch schlechter, als angesichts der Zusammensetzung der Schülerschaft zu erwarten war. Sie sind Zielgruppe der Spezialförderung. Bildungsvergleichsstudien wie Pisa und die Bildungsstandard-Überprüfungen zeigen, dass in Österreich 15 bis 20 Prozent der Schüler Ende der Volksschule bzw. Schulpflicht grobe Schwächen in Lesen, Schreiben und Rechnen haben. 2017/18 wurde das Förderprogramm mit 143 Schulen begonnen, heuer kamen 118 hinzu. Bis 2020/21 sollen 501 der 569 betroffenen Schulen teilnehmen. (APA/red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.10.2018)

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