Musiklehrer in Oberösterreich soll Schülerinnen begrapscht haben

Gegen einen Lehrer der oberösterreichischen Landesmusikschule wird in drei Fällen wegen Missbrauch ermittelt. Verwandte einer Schülerin hatten Anzeige erstattet.

Die Staatsanwaltschaft Wels ermittelt wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Unmündigen gegen einen Lehrer der oberösterreichischen Landesmusikschule, bestätigte dessen Sprecher Christian Hubmer einen Bericht in den "Oberösterreichischen Nachrichten" am Freitag. Es gebe drei mutmaßliche Opfer, die begrapscht worden sein sollen. Der Lehrer wurde unterrichtsfrei gestellt.

Eine der Schülerinnen hatte sich Verwandten anvertraut, die Anfang September Anzeige erstatteten. Der Verdächtige soll drei Mädchen zwischen den Beinen, an den Brüsten und an anderen Körperstellen unsittlich berührt haben, hieß es in den "OÖN" weites.

Der Staatsanwaltschaftssprecher schließt nicht aus, dass es weitere Opfer geben könnte. Die Landesmusikschule hat, nachdem sie über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens ihres Kollegen von der Staatsanwaltschaft informiert worden war, den Lehrer bis auf weiteres aus dem Schuldienst abgezogen, teilte die Landesmusikschuldirektion mit.

(APA)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Musiklehrer in Oberösterreich soll Schülerinnen begrapscht haben

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.