Oliver Rathkolb: „NS-Zeit ist schon kalte Geschichte“

Zeithistoriker Oliver Rathkolb über politische Bildung in einer Migrationsgesellschaft, schwere strategische Fehler und einen Geschichteunterricht, bei dem der Blick fürs Ganze fehlt.

„Manche haben Angst, dass sie in Parteipolitik hineingeraten“, sagt Oliver Rathkolb über die Lehrer.
„Manche haben Angst, dass sie in Parteipolitik hineingeraten“, sagt Oliver Rathkolb über die Lehrer.
„Manche haben Angst, dass sie in Parteipolitik hineingeraten“, sagt Oliver Rathkolb über die Lehrer. – (c) Christandl/„Kurier“/picturedesk.com

Die Presse: Laut einer aktuellen Umfrage haben 74 Prozent der Österreicher in der Schule etwas über das KZ Mauthausen erfahren, jeder Vierte also nicht. Wie kann das sein?

Oliver Rathkolb:
Das ist ein Spiegelbild einer noch größeren Unkenntnis zeithistorischer Ereignisse und Entwicklungen. Das allgemeine historische Wissen ist sehr niedrig. Das Wissen zur NS-Zeit ist da im Vergleich sogar überdurchschnittlich hoch. Generell ist das Wissen im Sinkflug begriffen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.11.2018)

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