Pflichtschuldirektoren klagen in Umfrage über Bürokratie

Statt pädagogischer Leitung steht laut einer Befragung von SPÖ-Lehrervertretern Administratives im Vordergrund.

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Die Schulleiter an Österreichs Pflichtschulen, also vor allem an Volksschulen und Mittelschulen, klagen in einer Umfrage von sozialdemokratischen Lehrervertretern über zu viele administrative Aufgaben. "Die Bürokratie bringt unsere Schulen um", so der Vorsitzende der Sozialdemokratischen LehrerInnen Österreich (SLÖ), Thomas Bulant, am Donnerstag.

Die Umfrage der Sozialdemokratischen LehrerInnen Österreich (SLÖ) und der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) ging an rund 3700 Direktoren, 26 Prozent beantworteten die Fragen. 95 Prozent bedauern demnach, "dass die pädagogische Leitung einer Schule durch Bürotätigkeiten, Dokumentationen und zentral verordnete Abfragen und Testungen zunehmend in den Hintergrund verdrängt wird".

Neue Vorgaben und Aufgabestellungen treffen demnach die Schulleiter meist unvorbereitet und ohne dass neue Ressourcen bereitgestellt würden. 95 Prozent der Befragungsteilnehmer wünschten sich daher "mehr Unterstützung seitens des Ministeriums und der Gewerkschaft", berichtet Bulant.

(APA)

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