Soll jeder wissen, wie gut Schulen sind?

Neos kritisieren Wiens Schulpolitik, fordern Transparenz und 50 Mio.

Wien. Die Neos kritisieren die Wiener rot-grüne Bildungspolitik der vergangenen neun Jahre: Die Situation an den Pflichtschulen werde immer schlechter, die Mittelschulen würde man sehenden Auges zu „Restschulen“ verkommen lassen, sagte der pinke Wiener Klubchef, Christoph Wiederkehr, vor Journalisten.

45 Prozent der Mittelschüler könnten nicht ordentlich lesen, fast ebenso viele hätten gravierende Probleme in Mathematik. Die von der Stadtregierung 100 versprochenen Sozialarbeiter seien noch nicht alle an den Schulen angekommen. Und viele Eltern würden sich gezwungen sehen, ihre Kinder in Privatschulen zu schicken.

Was die Neos fordern: Jeder soll wissen dürfen, wie gut (oder schlecht) jede Schule ist. Daten, die erhoben würden, müssten der Öffentlichkeit – unter anderem den Eltern – zugänglich gemacht werden. Zudem solle es ein 50 Millionen Euro schweres Sonderbudget geben, mit dem Brennpunktschulen gezielt unterstützt werden. (beba)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.09.2019)

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