"Bevormundung": Konfessionsfreie gegen Pflichtfach Ethik

Der "Zentralrat der Konfessionsfreien" ist gegen den Ethikunterricht, solange dieser nur jene Schüler betrifft, die keinen Religionsunterricht besuchen.

Bevormundung Konfessionsfreie gegen Pflichtfach
Bevormundung Konfessionsfreie gegen Pflichtfach
(c) FABRY Clemens

Mit scharfen Worten hat sich der "Zentralrat der Konfessionsfreien" gegen die von katholischer und evangelischer Kirche geforderte Einführung eines verpflichtenden Ethikunterrichts für jene Oberstufenschüler ausgesprochen, die keinen konfessionellen Religionsunterricht besuchen.

Das wäre eine "Bevormundung" und "die Abschaffung des Grundrechts auf Religionsfreiheit". Größter Kritikpunkt: Nur Schüler ohne Bekenntnis oder solche, die sich vom Religionsunterricht abgemeldet haben, müssen das Fach belegen. Dabei werde dieses "fast ausschließlich" von Theologen und Religionslehrern unterrichtet.

Die Konfessionslosen,  denen der Wiener Physiker Heinz Oberhummer vorsteht, fordern "die Kirchen und die gesamte ÖVP" auf, "die Finger von unseren Menschen. und Grundrechten und vor allem von unseren Kindern zu lassen". Sie fordern die "ersatzlose Abschaffung" der Privilegien, die den Religionen immer noch gewährt würden.

(Red.)

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