Software für Studenten: Die günstige Alternative

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PSPP: Statistik ohne Kleinkredit

Signifikant oder nicht signifikant? Das ist die Frage in vielen Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten. Das Statistik-Tool SPSS gibt die Antwort und liefert viele weitere Analysen. SPSS ist zwar mächtig, aber auch mächtig teuer. Eine kostenlose Alternative ist das Gratis-Programm PSPP (GNU-Lizenz). Schon der Name, der keine offizielle Bedeutung hat, signalisiert Nähe zum großen Vorbild. Großes Plus: Es können unter anderem SPSS-Dateien (.sav) importiert werden. PSPP kann vieles, wenn auch nicht alles, was SPSS kann. Wichtig: In der PDF-Dokumentation sind ein paar fiese Bugs gelistet. Wer schnell ist, bleibt bei SPSS und nutzt die kostenlose 14-Tage-Testversion.
www.gnu.org/software/pspp

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Lightworks: Videos wie von Profis

Den Seminarvortrag mit einem Video aufpeppen oder den Fortschritt des Studentenprojekts in gebührender Form auf YouTube präsentieren wann immer ein gutes Video gefragt ist, braucht man eine gute Bearbeitungssoftware. Lightworks ist eine solche. Gedacht für und genutzt von Profis gibt es auch eine kostenlose Version. Ihr fehlen Special-Effects-Kataloge. Zudem kann man zwar fast jedes Videoformat inklusive YouTube-Clips importieren, ausgegeben (und auf Wunsch auf YouTube hochgeladen) wird aber nur im H264-Codec mit maximal HD-Auflösung. Wer höhere Auflösung oder andere Formate will, muss zahlen. Jedenfalls gratis sind die Tutorials natürlich auf Video. www.lightworks.com

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Small PDF: PDFs auch ohne Adobe fest im Griff

Geschäftsberichte, offizielle Informationen von Behörden, Anleitungen und vieles mehr: PDFs sind allgegenwärtig aber in der Handhabung nicht besonders praktisch. Wer sie bearbeiten, teilen, zusammenfügen, drehen, signieren, das Passwort entfernen oder die Dateigröße verkleinern will, der kann dies alles ganz einfach mit Small PDF. Das kostenlose Online-Tool kann zudem verschiedenste Dateiformate wie Word, Excel, Powerpoint oder JPEG in ein PDF umwandeln und vice versa. Das alles geschieht im Browser. Die Gratis-Version hat allerdings Werbung und es können pro Stunde nur zwei Aufgaben ausgeführt werden.
www.smallpdf.com

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Studo: Organisieren und Sparen in einer App

Nicht nur bei Software, auch in der realen Welt lässt sich Geld sparen. Die Plattform iamstudent.at fasst vom billigen Burger bis zum Rabatt bei der Thermenwartung verschiedenste Online-Gutscheine, die für die Zielgruppe interessant sein könnten, auf einem Portal zusammen. Und dies ist nun auch in die App Studo integriert.

Die versorgt an 42 heimischen Hochschulen Studenten mit nützlichen Infos wie Vorlesungsverzeichnis, Mensa-Menüplänen, aktuellen News und Infos über offene Studentenjobs. Der eigene Stundenplan lässt sich mit Studo ebenso leicht verwalten wie die E-Mails. Studo führt mehrere E-Mail-Konten zusammen.
www.studo.co, www.iamstutudent.at

(c) BilderBox
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Prezi: Das Powerpoint mit noch mehr Power

Wer was zu präsentieren hat, nutzt in der Regel Powerpoint. Das ist für Studenten gratis. Alleine es geht immer besser. Das behaupten zumindest die Macher von Prezi. Das Präsentationsprogramm soll um exakt 21,9 Prozent überzeugender sein als Powerpoint. In der Standardversion ist es für Studenten (gültige Uni-E-Mail) gratis. Wer die Präsentationen offline haben will, muss zahlen.
www.prezi.com

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Tableau: Mit visualisierten Daten gratis Eindruck schinden

 "Sehen heißt verstehen." Statt endlose Zahlenkolonnen macht Tableau aus Daten übersichtliche Grafiken. So werden nicht nur Zusammenhänge visualisiert, die Seminararbeit macht auch gleich viel mehr her. Auf der Website finden sich Anleitungen in Form von Kurzvideos. Tableau gibt es als Cloud-Service oder als Desktop-Version zum Download. Letztere ist für Angehörige von Bildungseinrichtungen gratis.
www.tableau.com

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Windows360, Open Office, Libre: Die Bürosoftware ist immer gratis

Wenn es um Textverarbeitung, Tabellen oder Präsentationen geht, ist Microsoft Office der Klassier. Da Office360 für Studenten (gültige Uni-E-Mail) gratis ist, ist das Problem eigentlich schon gelöst. Wer der Cloud nicht vertraut oder Microsoft einfach nicht mag, für den bieten sich Open Office oder Libre Office an, die die wesentlichen Funktionen des Microsoft-Pakets ebenfalls erfüllen und auch gratis sind und zwar für Jedermann. Libre Office hat zwei Versionen: für Technik-Affine und für Normalsterbliche.
www.microsoft.com/de-at/education/students,
www.openoffice.org, www.libreoffice.org

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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