Eisstockschießen: Mitterlehners Trick auf der Eisbahn

Platz eins beim traditionellen Eisstockschießen ging an die Journalisten. Rektoren und Forscher landeten hinten, der neue Minister am Stockerl.

(c) Bernadette Bayrhammer
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Beim alljährlichen Eisstockschießen des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten am Dienstagabend in Perchtoldsdorf machte ein hartnäckiges Gerücht die Runde: Der neue Wissenschaftgsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) habe bei seinem Antreten gegen die Rektoren absichtlich schlecht geschossen, um die Uni-Chefs nach den anfänglichen Unstimmigkeiten bei seiner Amtsübernahme zu besänftigen.

Selbst wenn das der Wahrheit entsprechen sollte, geholfen hat es nicht. Denn am Ende landete die Mannschaft des Ministers - neben Mitterlehner spielten unter anderem auch die grüne Wissenschaftssprecherin Sigrid Maurer und die Sektionschefs Elmar Pichl und Barbara Weitgruber  - auf dem zweiten Platz. Und damit weit vor den Uni-Rektoren (Platz fünf).

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Wiens Medizin-Uni-Rektor Wolfgang Schütz die Chefin der Vetmed, Sonja Hammerschmid, und ihre Kollegen - darunter Gerald Bast von der Angewandten, Sabine Seidler von der TU Wien und Martin Gerzabek (Boku) - nahmen es gelassen. Angefeuert wurden sie von Uni-Wien-Chef Heinz Engl und Bildende-Rektorin Eva Blimlinger.

Den Sieg sicherten sich beim diesjährigen Eisstockschießen die Journalisten unter Führung von Oliver Lehmann und Erich Witzmann. Ebenfalls am Stockerl: das Bildungsteam rund um die neue ÖVP-Unterrichtssprecherin Brigitte Jank, mit FHK-Generalsekretär Kurt Koleznik und dem grünen Bildungssprecher Harald Walser.

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Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) unter Führung von ÖH-Chef Florian Kraushofer (FLÖ) freute sich über Platz vier und darüber, dass die stellvertretende Vorsitzende Julia Freidl (VSStÖ) vom Union-Eisstockverein Perchtoldsdorf den Preis für die charmanteste Spielerin bekam.

Die rote Laterne musste das Forschungsteam mit Gabriele Ambros und Ludovit Garzik vom Forschungsrat tragen. Ihnen halfen weder die Unterstützung der Wissenschafterin des Jahres, Verena Winiwarter, noch lockere Sprüche von Genetiker Markus Hengstschläger.

(j.n./beba)

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