Studentenzahl steigt stetig weiter

Die Zahl der Studenten steigt gegenüber dem Jahr zuvor um 2,2 Prozent, im Fünfjahresvergleich sind es sogar 16,3 Prozent. An den Privatunis sind 60 Prozent der Studenten weiblich.

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Der Ansturm an die Hochschulen hält unvermindert an. Im Wintersemester 2014/15 waren laut Zahlen der Statistik Austria mit 375.911 Personen um 2,2 Prozent mehr inskribiert als im Jahr zuvor. In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Studenten um 16,3 Prozent gestiegen.

Vier Fünftel der Studenten waren bisher an den öffentlichen Universitäten inskribiert, 277.508 davon waren ordentliche Hörer, während 17.332 einen Universitäts-Lehrgang besuchten. Die Fachhochschulen sind der zweitgrößte Hochschulsektor, mit 45.660 ordentlichen und 2503 Lehrgangs-Studenten.

Pädagogische Hochschulen wachsen stark

An den Pädagogischen Hochschulendreht ist das Verhältnis zwischen regulären Studenten und Personen, die einen Lehrgang machen, ein völlig anderes: Es gibt 15.356 Lehramts-Studenten und 16.263 Lehrgangs-Studenten. An den Privatuniversitäten waren 7577 ordentliche und 1710 Lehrgangs-Studenten inskribiert.

Betrachtet man nur die ordentlichen Studenten, also ohne Lehrgangs-Studenten, verzeichneten im Fünfjahres-Vergleich die PH mit einem Plus von 61,3 Prozent das stärkste Wachstum, gefolgt von den Privatunis (plus 48,3 Prozent) und den FH (plus 26,5 Prozent). An den Universitäten stieg die Zahl der ordentlichen Hörer seit 2009/10 um 8,6 Prozent.

Mehr Frauen beginnen ein Studium

Den höchsten Frauenanteil haben - wenig überraschend - die Pädagogischen Hochschulen. Hier sind drei von vier Studenten (77,2 Prozent) weiblich.

An den öffentlichen Universitäten studieren ebenfalls mehr Frauen (53 Prozent) und den Privatunis gar 60,9 Prozent. Den "niedrigsten" Frauenanteil bei den ordentlichen Studenten gibt es mit 48 Prozent an den FH. 

Die meisten Studenten kommen aus Wien

Rund drei Viertel aller Studenten (287.188 bzw. 76,4 Prozent) waren österreichische Staatsbürger. Geht man nicht nach der Staatsbürgerschaft, sondern nach dem Wohnort zu Studienbeginn, kam das Gros der Studenten aus Wien (27,9 Prozent), gefolgt vom Ausland (15,3 Prozent), Niederösterreich (13,3), Oberösterreich (11,6), Steiermark (11,4), Tirol (5,9), Kärnten (5,3), Salzburg (4,6), Burgenland und Vorarlberg (jeweils 2,3 Prozent).

Im Wintersemester 2014 begannen 72.887 Personen, die noch nie zuvor für ein Studium eingeschrieben waren, ein ordentliches bzw. ein Lehrgangs-Studium. Das sind um 1,2 Prozent mehr als im Jahr davor und um 5,4 Prozent mehr als 2009/10. Erstmals Hochschulluft schnupperten dabei 48.184 Personen an einer öffentlichen Universität, 14.475 an einer FH, 7.968 an einer PH und 2.646 an einer Privatuni.

 

(APA)

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