Künftig mehr Studien an Fachhochschulen

Plan für bessere Abstimmung zwischen Unis und Fachhochschulen beschlossen.

Alpbach. Fachhochschulen sollen künftig mehr Studien anbieten dürfen – unter anderem angewandte Informatik, angewandte Gesundheits- oder angewandte Rechtswissenschaften. Der Anteil der FH-Studenten an allen Hochschulstudenten soll von derzeit 13 Prozent auf mittelfristig 30 und langfristig 60 Prozent steigen. Das sind zwei der Ergebnisse aus dem Strategieprozess „Zukunft Hochschule“, die Wissenschaftsminister Harald Mahrer (ÖVP) am Mittwoch am Rande der Alpbacher Hochschulgespräche präsentierte. Ziel des Prozesses war es, die Aufgaben zwischen den 22 öffentlichen Universitäten und den 21 Fachhochschulen sauberer aufzuteilen und die Kooperation zu verbessern. So soll etwa in Wien eine gemeinsame Doctoral-School von TU Wien und FH Technikum entstehen, geplant ist überdies ein Zentrum Technik–Gesellschaft, in der u. a. Technikfolgenabschätzung betrieben werden soll. Die Gespräche seien sehr konsensual abgelaufen, hieß es von allen Seiten. Die Ergebnisse sollen nun „möglichst rasch“, so Mahrer, in die Leistungsvereinbarungen der Universitäten und in den neuen FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplan einfließen. (apa/ku)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.08.2017)

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