Deutschprüfung: Studenten protestieren mit offenem Brief

Die Uni Wien akzeptiert nur noch Deutschprüfungen des Vorstudienlehrgangs. Die Neuerung sei zu kurzfristig gekommen, kritisieren Studierende aus Drittstaaten.

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(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Dass die Universität Wien nur noch Deutschnachweise akzeptiert, die im Vorstudienlehrgang absolviert wurden, sorgt für Protest. Studenten aus Drittstaaten kritisieren - unterstützt von der Hochschülerschaft (ÖH) der Uni Wien - in einem offenen Brief, dass diese Neuerung zu kurzfristig kam.

Die erste Information, dass das bisher akzeptierte Diplom nicht mehr gültig sei, sei erst am 21. Juli gekommen. Die Zeit für die Vorbereitung auf die nun verlangte andere Deutschprüfung am 12. September sei zu kurz. Zudem dürfe die Neuerung keine rückwirkenden Folgen für Visum und Studium haben.

Der Brief wird laut Hochschülerschaft von 250 Studierenden aus Drittstaaten unterstützt. Er ist gerichtet an das Rektorat der Uni Wien, das Innenministerium, den Verwaltungsgerichtshof und die MA35 für Einwanderung und Staatsbürgerschaft.

Die Uni Wien hat die Anforderungen nach einem Urteil des VwGH geändert: Eine kosovarische Studentin verlor ihr Visum, weil sie ihre Deutschprüfung nicht im Vorstudienlehrgang gemacht hatte. Zuvor war die Uni Wien kulanter gewesen als andere Unis, die bis jetzt schon nur die Prüfung des Lehrgangs akzeptierten.

>>> Zum offenen Brief

>>> Zum Urteil des VwGH

>>> Zum Blog der Uni Wien mit FAQ

 

(red.)

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