Uni Klagenfurt will neuen Sportschwerpunkt

Die Universität will zunächst das Lehramt Sport etablieren. Dann soll die Sportwissenschaft mit anderen Fächern verknüpft werden.

(c) Clemens Fabry

Die Kärntner SPÖ hat am Dienstag ihr Programm für den Bildungsbereich vorgestellt. Parteichef und Landeshauptmann Peter Kaiser verwies dabei auf die Vorhaben, digitale Kompetenzen zu fördern, ganztägige Schulformen weiter auszubauen und mehr Native Speaker an die Schulen zu bringen. Präsentiert wurden auch Vorhaben der Klagenfurter Universität für den Sportwissenschafts-Bereich.

Wie Oliver Vitouch, Rektor der Alpen-Adria-Universität, sagte, sei in einem ersten Schritt geplant, das Lehramtsfach "Bewegung und Sport" in Klagenfurt zu etablieren. "Wenn wir mit Beginn 2019 die Ausschreibungen über die Bühne bringen, dann können wir bereits 2020 starten", erklärte der Rektor. Für die Jahre danach plant man auf der Uni, mit der Verknüpfung von Sportwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre neue Lehrinhalte zu schaffen - sie könnten sich um die Bereiche Freizeitangebote, Tourismus und Regionalentwicklung drehen. Ideen möchte man sich etwa mit einem Blick auf die Angebote an anderen Universitäten holen.

Unter dem Motto "Kärnten gewinnt - als Land der klügsten Köpfe" präsentierten die beiden SPÖ-Kandidaten Christina Patterer und Stefan Sandrieser ihre Vorstellungen. Während Patterer den Wert der Inklusion betonte, hielt Sandrieser ein Plädoyer für ganztägige Schulformen: "Es geht nicht darum, Kinder ihren Eltern wegzunehmen und Schulen sollen auch kein Aufbewahrungsort für Kinder sein. Es sollen Bildungseinrichtungen sein, in denen die Schüler die Möglichkeit haben, ihre Talente zu entfalten."

(APA)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Uni Klagenfurt will neuen Sportschwerpunkt

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.