Jus, Sprachen: Keine neuen Zugangshürden in Innsbruck

Über die Einführung von Studiengebühren könne man sprechen, sagt Rektor Tilmann Märk. Was berufstätige Studenten angeht, stellt er eine Lösung in den Raum.

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Der Rektor der Universität Innsbruck, Tilmann Märk, hält auch nach dem Beschluss des Nationalrates über neue Zugangsbeschränkungen ebensolche in der Tiroler Landeshauptstadt nicht für notwendig. "In Innsbruck wird es aus heutiger Sicht keine Zugangsbeschränkungen geben", sagte Märk am Mittwoch.

Der Einführung von generellen Studiengebühren wollte der Rektor nicht dezidiert das Wort reden, aber: "Darüber kann man sprechen. Es gibt durchaus auch sinnvolle Argumente dafür". Allerdings müsste es bei einer Einführung solch genereller Studiengebühren zu einer entsprechenden sozialen Abfederung kommen, mahnte Märk ein. Es dürfe sicher nicht passieren, dass dadurch "willige Studierende" nicht studieren können.

Auf die Frage, ob die Uni Innsbruck wie andere Hochschulen aufgrund des Auslaufens der Studiengebühren-Befreiung für berufstätige Langzeitstudenten einen Erlass bzw. eine Rückzahlung der Gebühren für diese Gruppe überlegt, meinte Märk: "Weder das eine noch das andere ist eine gute Lösung, weil es zu Ungerechtigkeiten kommt. Aber es gibt Gespräche mit der ÖH. Wir werden nach Ostern mit einer Lösung an die Öffentlichkeit treten".

(APA)

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