Nach Plagiatsprüfung: Drozda darf seinen Magister behalten

Uni Linz prüfte Plagiatsvorwürfe im Zusammenhang mit Drozdas Diplomarbeit. Im Vorjahr waren Gerüchte aufgetaucht, dass Passagen seiner Arbeit plagiiert seien.

(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)

Der neue SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda darf seinen Magistertitel behalten. Plagiatsvorwürfe, die im Vorjahr im Zusammenhang mit seiner Diplomarbeit aufgetaucht waren, hätten sich demnach nicht erhärtet, berichtete der "Kurier" am Dienstag unter Berufung auf die Universität Linz.

Drozda habe sich zwar an einer deutschen Publikation orientiert, die "normierten Voraussetzungen" für eine Aberkennung des Titels seien aber nicht erfüllt, hieß es seitens der Linzer Uni. Drozda gab die Prüfung der Vorwürfe selbst in Auftrag.

Im Vorjahr waren Gerüchte aufgetaucht, dass Passagen seiner 1989 eingereichten Diplomarbeit "Die Internationalisierung verstaatlichter und privater österreichischer Industrieunternehmungen: unterschiedliche Motivationen und Fähigkeiten" unter Umständen als Plagiat zu werten seien.

(APA)

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