Universitäten müssen neue Spitze suchen

Eva Blimlinger steht an der Bildenden vor der Ablöse.

Eva Blimlinger steht an der Bildenden vor der Ablöse. (Archivbild)
Eva Blimlinger steht an der Bildenden vor der Ablöse. (Archivbild)
Eva Blimlinger steht an der Bildenden vor der Ablöse. (Archivbild) – APA/ROBERT JAEGER

Wien. Die Akademie der bildenden Künste und die Universitätenkonferenz (Uniko) dürften im Herbst eine neue Leitung bekommen. Akademie-Rektorin und Uniko-Vorsitzende Eva Blimlinger, deren Amtszeit an der Spitze ihrer Uni Ende September ausläuft, scheint nicht im Dreiervorschlag für die neue Rektoratsperiode auf.

Blimlinger hatte die für eine Wiederbestellung ohne Ausschreibung nötige Zweidrittelmehrheit im Uni-Senat verfehlt. Daher wurde die Stelle neu ausgeschrieben. Nun setzte sie der Senat auch im Zuge dieses Bestellungsverfahrens nicht auf den Dreiervorschlag. Den Vorzug erhielten Secessions-Geschäftsführerin Annette Südbeck, der kommissarische Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Johan F. Hartle, und die Geschäftsleiterin der Tiroler Künstlerschaft, Ingeborg Erhart. Aus diesen drei Kandidaten wählt der Uni-Rat die neue Leitung, die am 1. Oktober das Amt antritt.

Damit würde Blimlinger dann automatisch aus dem Uniko-Präsidium ausscheiden, weil nur amtierende Rektoren Mitglied sein können. Bis zum Ende der Amtsperiode im Dezember würde voraussichtlich Vizepräsident Oliver Vitouch an die Spitze rücken. (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.04.2019)

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