Uni-Zugang: Zweite Chance für Gescheiterte

Uni Wien hat noch Platz in Jus und Wirtschaft.

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Wien. An der Uni Wien wird es im Juli Aufnahmeprüfungen in Publizistik, Informatik, Wirtschaftsinformatik und Chemie geben. Für diese Fächer haben sich mehr Kandidaten angemeldet, als es Plätze gibt. Keine Aufnahmetests gibt es dagegen in Jus, Betriebswirtschaft, Internationaler Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft und Anglistik.

Ursprünglich war die Frist für eine Anmeldung zu diesen Studien bereits am 15. Mai ausgelaufen. Aufgrund vieler offener Plätze verlängerte die Uni aber bis 3. Juni. Für Jus, Anglistik und Chemie gab es heuer erstmals Platzbeschränkungen.

Für Jus und die drei Wirtschaftsstudien beginnt nun am 11. Juni eine Nachregistrierungsfrist bis 5. September. In dieser können sich Studienwerber anmelden, die in diesen Fächern bei einer Aufnahmeprüfung an einer anderen Uni gescheitert sind – bis die Platzgrenze erreicht ist. Infrage kommen vor allem jene, die eine Aufnahme an der Wirtschaftsuni nicht schaffen. Dort sind die Plätze sowohl im Wirtschaftsrecht als auch in den Wirtschaftsstudien überbucht.

 

Weitere Fristen laufen

Ähnlich ist die Situation an der Uni Graz: Auch dort blieben bis zum Ende der Anmeldefrist in den erstmals beschränkten Fächern Jus und Umweltsystemwissenschaften noch Plätze frei. Allerdings läuft dort nach wie vor eine Nachanmeldefrist bis 31. August. Für Jus meldeten sich für 600 Plätze bisher 520 Interessenten, für Umweltsystemwissenschaften für 380 Plätze 148 Studienwerber.

Damit ist die Aufnahmeverfahren-Saison aber noch nicht beendet: Bis 15. Juli laufen an vielen Unis noch weitere Anmeldefristen. An der Uni Wien für insgesamt zehn Studienfächer, unter anderem für die (heuer erstmals beschränkten) Fächer Soziologie, Politikwissenschaft und Anthropologie, sowie für Biologie.  (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.06.2019)

Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Uni-Zugang: Zweite Chance für Gescheiterte

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.