ÖH-Chefin hat Hausverbot im Parlament

Sigrid Maurer darf wegen einer Störaktion während der Budgetdebatte 18 Monate lang nicht ins Hohe Haus. Die ÖH-Chefin zeigte sich über die Strafe eher belustigt.

oeHChefin Hausverbot Parlament
oeHChefin Hausverbot Parlament
(c) Clemens Fabry

Die Vorsitzende der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH), Sigrid Maurer (Grüne und Alternative StudentInnen/GRAS), hat wegen einer Störaktion während der Budgetdebatte am 22. Dezember ein 18-monatiges Hausverbot im Parlament aufgebrummt bekommen. Für offizielle Termine als Studentenvertreterin im Hohen Haus werden ihr Securities zur Seite gestellt, berichtet Der Standard in seiner Onlineausgabe.

Am 22. Dezember hatten rund ein Dutzend Studenten, darunter Maurer, auf der Besuchergalerie gebrüllt: "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut." Dazu wurden Flugzettel auf die Abgeordneten geworfen. Maurer zeigte sich eher belustigt über die Strafe, gegen die sie trotzdem berufen will. Sie führe damit eine gute Tradition fort: Bisher hätten noch fast alle ÖH-Chefs eine Parlamentssperre bekommen.

(APA)

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