Härter als Harvard: Die Hamburger-Uni in Shanghai

Junge Chinesen stürmen die Hamburger University. Nur acht von rund 1000 Bewerbern haben es vergangenes Jahr in die Kaderschmiede des Fastfood-Giganten McDonald's in China geschafft.

Haerter Harvard HamburgerUni Shanghai
Haerter Harvard HamburgerUni Shanghai
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Einen Platz in der Hamburger University in Shanghai zu ergattern ist hart: Nur acht von rund 1000 Bewerbern haben es vergangenes Jahr in die Kaderschmiede des Fastfood-Giganten McDonald's in China geschafft. Gegen diese Quote von unter einem Prozent erscheint ein Platz in der US-Eliteuni Harvard ein Leichtes: Rund sieben Prozent der Bewerber haben es dort im vergangenen Jahr geschafft.

Komfort bietet das 1500 Meter große Gelände der Hamburger-Uni kaum: Ein-Zimmer-Bibliothek, Kaffeeautomat statt Cafeteria. Trotzdem stürmen junge Chinesen die Uni. Kein Wunder, denn mehr als 26 Prozent der 6,3 Uni-Absolventen in China sind ohne Job - im Vergleich zu nur 4,2 Prozent der Arbeiterschaft. "Ich bin begeistert und stolz die Hamburger Universität zu besuchen", sagt die Studentin Zhou Xiaobu gegenüber "Bloomberg".

Die Hamburger-Uni in Shangahai ist eine von weltweit sieben Standorten. Die erste gründete McDonald's im Jahr 1961 in Elk Grove Village, Illinois (USA). Die chinesische Uni wurde vergangenes Jahr von Hong Kong nach Shanghai verlegt. Vergangenes Jahr trainierte McDonald's an seinem Uni-Standort in Shanghai 1000 der rund 70.000 Angestellten in China.

(beba)

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