Töchterle: Für Gebühren, Beschränkungen und Differenzierung

breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Ein bisheriger Uni-Rektor mit grüner Vergangenheit wird neuer Wissenschaftsminister. Der 61-jährige Altphilologe Karlheinz Töchterle (zweiter von rechts), seit 2007 an der Spitze der Uni Innsbruck, saß bis zu seiner Wehl zum Rektor für die Grünen im Gemeinderat seines Heimatorts Telfes im Stubai. Mit seinen hochschulpolitischen Positionen war er allerdings immer auf ÖVP-Linie. Der neue Minister im Wortlaut. (c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

"Ich bin kein glühender Befürworter von Zugangsregeln", angesichts eines drohenden Ansturms deutscher Studenten sei es aber "extrem wichtig, dass wir in den Massenfächern Zugangsregeln erhalten" ... "Jeder Studierende ist an der Universität Innsbruck willkommen. Ich will niemanden von einem Studium abhalten. Aber die Massenfächer können nicht noch überfüllter werden. Wir müssen die Möglichkeiten haben, diese zu begrenzen." (Töchterle im Dezember 2010 in der "Tiroler Tageszeitung")(c) APA (Robert Parigger)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

"Zugangsregelungen drängen sich auf: Auch bei noch so viel Geld sind die Kapazitäten begrenzt. So zu tun, als seien die Kapazitäten unbegrenzt, ist ein Betrug an den jungen Menschen. Genau das werfe ich der Politik vor: Dass sie den jungen Menschen sagt, 'ihr könnt alle studieren'. Doch dann finden sie in bestimmten Fächern unzumutbare Studienbedingungen vor."(c) APA/ROBERT PARIGGER (ROBERT PARIGGER)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

"Ich bin ein Befürworter von Studiengebühren. Als es sie gegeben hat, haben meine Kinder studiert; und ich habe es ihnen zugemutet, sie selber zu bezahlen. Das Hauptargument gegen die Gebühren, die soziale Selektion, nehme ich ernst. Daher trete ich auch für ein entsprechendes Stipendiensystem ein. Ein Studium soll nicht daran scheitern, dass es sich jemand nicht leisten kann." (Töchterle im September 2010 in den "Vorarlberger Nachrichten")(c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

"Ein 'Gymnasium für alle', wie das Wissenschaftsministerin Beatrix Karl vorschlägt, wäre jedenfalls ein Gymnasium für niemanden. Ich bekenne mich schon zu einer Differenzierung, da sich sonst private Eliteschulen bilden, die dann wieder soziale Brüche auftäten. Soziale Chancengleichheit würde man so nicht erreichen. (Töchterle im August 2010 in der "Tiroler Tageszeitung" zur Gesamtschule)(c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Nach seiner Angelobung nannte der neue Wissenschaftsminister als Anliegen die Wiedereinführung von Studiengebühren, "aber ich werde versuchen, das über Argumente zu spielen und nicht über Ankündigungen." (Ö1 Mittagsjournal)(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
Kommentar zu Artikel:

Töchterle: Für Gebühren, Beschränkungen und Differenzierung

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.