Mehr ziviles Engagement

Das deutsche Hochschulnetzwerk Bildung mit Verantwortung will das gesellschaftliche Engagement Studierender fördern.

Junge Leute engagieren sich ehrenamtlich.
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Junge Leute engagieren sich ehrenamtlich.
Junge Leute engagieren sich ehrenamtlich. – (c) imago stock&people

Die Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig, ist kürzlich als jüngstes Österreichisches Mitglied dem in Deutschland gegründeten Netzwerk Bildung mit Verantwortung beigetreten. Sie arbeitet derzeit daran, das sogenannte Active Citizenship Learning (ACL) in die Ausbildung ihrer Lehramtsstudierenden zu integrieren. „Ziel des Hochschulnetzwerks ist es, zivilgesellschaftliches Engagement von Studierenden, Lehrenden und allen Hochschulangehörigen zu einer zentralen Aufgabe zu machen“, sagt Ingrid Geier, die an der PH Salzburg für die Umsetzung von ACL zuständig ist. Die PH Salzburg habe bereits 2015 im Curriculum der Primarstufe konkrete Ziele formuliert, die die des Hochschulnetzwerks widerspiegeln. „Die Studierenden konzipieren im Laufe ihres Studiums ein konkretes Projekt, das eine persönliche Herausforderung darstellt und gemeinwohlorientiert ist. Durch Kennenlernen anderer Lebenswelten werden ein Perspektivenwechsel und ein vertieftes Demokratiebewusstsein angestrebt.“

Gesellschaftlich verantwortliches Handeln ist an der PH Stefan Zweig Ziel mehrerer Lehrveranstaltungen. Spezifische Lehr- und Lernformen wie „Lernen durch Engagement“ werden derzeit erprobt. In der Lehrveranstaltung „Active Citizenship Learning“ unterstützt eine Gruppe Studierender Asylwerber beim Sprachenlernen und in Alltags- und Lebenskompetenzen. Aus Österreich gehören dem Netzwerk neben der PH Salzburg die FH Kärnten, die FH Krems und die Donau-Uni Krems an. (EP)

Web: www.bildung-durch-verantwortung.de

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.08.2017)

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