ÖBB-Konzernzentrale: 37.000 Quadratmeter an Büroflächen entstehen

Aktuell öffnet sich eine riesige Baugrube am Vorplatz des Hauptbahnhofs Wien: Die Grundsteinlegung für die ÖBB-Konzernzentrale fand am Donnerstag statt, die Bauarbeiten begannen bereits Ende Juni.

oeBB Konzernzentrale 37000 Quadratmeter
oeBB Konzernzentrale 37000 Quadratmeter
tomaselli.vs. Zechner&Zechner

„Die Faktoren Zeit, Technik und einen reibungslosen Ablauf“ nennt Thomas Jakoubek, Geschäftsführer BAI Bauträger Austria Immobilien, als Herausforderung für das Bauprojekt am Hauptbahnhof. Die Konzernzentrale der ÖBB wird hier bald in die Höhe wachsen und soll bis Ende August 2014 fertig sein. Damit werden bisher verstreute ÖBB-Gesellschaften gebündelt, 1700 Mitarbeiter werden in dem Neubau Platz finden. Die Standortkonzentration schlägt sich auch in Zahlen nieder: Kosten sollen um jährlich über fünf Millionen Euro gesenkt werden. Allein an Mietkosten werden laut ÖBB 12,5 Millionen Euro über die nächsten 15 Jahre eingespart sowie eine Flächenreduktion pro Arbeitsplatz um 19 Prozent erzielt. Gleichzeitig sollen für die Mitarbeiter der ÖBB die Kommunikationsmöglichkeiten räumlich verbessert werden. Die verantwortlichen Architekten, Zechner & Zechner, verweisen auf eine effiziente Nutzung von Ressourcen durch die nachhaltige Bauweise. Diese wird beispielsweise erreicht durch erhöhten Wärmeschutz der Luftdichtheit der Gebäudehülle und regelbarem Sonnenschutz.

Das Baurecht hat ein Konsortium bestehend aus BAI Bauträger Austria Immobilien, Habau Hoch- und Tiefbau sowie Östu-Stettin Hoch- und Tiefbau erworben. Es erhielt den Zuschlag in einem EU-weit ausgeschriebenen Vergabeverfahren, und wird das Gebäude an den Generalmieter ÖBB vermieten.

Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      ÖBB-Konzernzentrale: 37.000 Quadratmeter an Büroflächen entstehen

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.