Eden-ISS

Techniktest für Weltraummissionen

Techniktest für Weltraummissionen: Die Eden-ISS-Station erzeugte 270 Kilo Gemüse am Südpol mit österreichischer Projektbeteiligung.

Nach einem einjährigen Härtetest in Polarnacht und eisiger Kälte hat sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zufrieden mit seinem experimentellen Eden-ISS-Gewächshaus in der Antarktis gezeigt.

EDEN ISS

In dem Hightechcontainer sind unter widrigsten Bedingungen Gemüse und Kräuter geerntet worden: 115 Kilo Salat, 67 Kilo Gurken, 46 Kilo Paradeiser, 19 Kilo Kohlrabi, 15 Kilo Kräuter und acht Kilo Radieschen.

Bruno Stubenrauch for Liquifer.com

Bis 2021 soll in dem Container unweit der deutschen Forschungsstation "Neumayer III" weiter geforscht und geerntet werden, teilte die Wiener Weltraum-Architekturplattform Liquifer mit.

Bruno Stubenrauch for Liquifer.com

Nun sollen die Ergebnisse ausführlich analysiert sowie eine zweite Überwinterungssaison am Südpol vorbereitet werden.

EDEN ISS

Das am DLR-Standort in Bremen entwickelte Eden-ISS-Modul ist ein Pilotprojekt zur Erforschung des Nutzpflanzenanbaus unter extremen Bedingungen.

EDEN ISS

Die Entwickler denken dabei an extreme Gegenden wie Wüsten, vor allem aber an Weltraummissionen zu Mond und Mars. In dem hermetisch abgeschotteten Gewächshaus wachsen Pflanzen bei Kunstlicht ohne Erde. Versorgt werden sie durch eine aufgesprühte Nährstofflösung.

EDEN ISS

Das Gemüse bereicherte den Speiseplan der insgesamt zehn Forscher, die gemeinsam auf der Antarktisstation überwinterten. (Im Bild: Paul Zabel, DLR-Experte)

EDEN ISS

Die Erfahrungen mit dem Anbau sollen nun unter technischen, botanischen, mikrobiologischen und psychologischen Gesichtspunkten noch einmal eingehend bewertet werden.

EDEN ISS

Dann wird das mit Forschungsgeldern der EU finanzierte Projekt mit einer zweiten Überwinterung fortgesetzt. Dabei wird der Betrieb des Gewächshauses aber durch die DLR-Experten in Bremen ferngesteuert. Das Aussäen und andere Arbeiten an Ort und Stelle übernehmen die neuen Überwinterer auf Neumayer III.

EDEN ISS

In den kommenden zwei Jahren wollen das DLR und seine Forschungspartner das Modul weiter optimieren. Dazu gehört auch das Alfred-Wegener-Institut, das die Antarktisstation betreibt. Die EU-Staaten treiben gemeinsam ein ehrgeiziges Weltraumprogramm voran, das Langzeitmissionen im All ermöglichen soll. Eden-ISS ist dabei nur ein Teilprojekt. Jüngst brachte das DLR im Rahmen seiner Eucropis-Mission etwa auch einen Gewächshaussatelliten ins All.

 

> > Mehr Projektinfos unter: eden-iss.net

EDEN ISS/ Hanno Müller
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Nach einem einjährigen Härtetest in Polarnacht und eisiger Kälte hat sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zufrieden mit seinem experimentellen Eden-ISS-Gewächshaus in der Antarktis gezeigt.

EDEN ISS

In dem Hightechcontainer sind unter widrigsten Bedingungen Gemüse und Kräuter geerntet worden: 115 Kilo Salat, 67 Kilo Gurken, 46 Kilo Paradeiser, 19 Kilo Kohlrabi, 15 Kilo Kräuter und acht Kilo Radieschen.

Bruno Stubenrauch for Liquifer.com

Bis 2021 soll in dem Container unweit der deutschen Forschungsstation "Neumayer III" weiter geforscht und geerntet werden, teilte die Wiener Weltraum-Architekturplattform Liquifer mit.

Bruno Stubenrauch for Liquifer.com

Nun sollen die Ergebnisse ausführlich analysiert sowie eine zweite Überwinterungssaison am Südpol vorbereitet werden.

EDEN ISS

Das am DLR-Standort in Bremen entwickelte Eden-ISS-Modul ist ein Pilotprojekt zur Erforschung des Nutzpflanzenanbaus unter extremen Bedingungen.

EDEN ISS

Die Entwickler denken dabei an extreme Gegenden wie Wüsten, vor allem aber an Weltraummissionen zu Mond und Mars. In dem hermetisch abgeschotteten Gewächshaus wachsen Pflanzen bei Kunstlicht ohne Erde. Versorgt werden sie durch eine aufgesprühte Nährstofflösung.

EDEN ISS

Das Gemüse bereicherte den Speiseplan der insgesamt zehn Forscher, die gemeinsam auf der Antarktisstation überwinterten. (Im Bild: Paul Zabel, DLR-Experte)

EDEN ISS

Die Erfahrungen mit dem Anbau sollen nun unter technischen, botanischen, mikrobiologischen und psychologischen Gesichtspunkten noch einmal eingehend bewertet werden.

EDEN ISS

Dann wird das mit Forschungsgeldern der EU finanzierte Projekt mit einer zweiten Überwinterung fortgesetzt. Dabei wird der Betrieb des Gewächshauses aber durch die DLR-Experten in Bremen ferngesteuert. Das Aussäen und andere Arbeiten an Ort und Stelle übernehmen die neuen Überwinterer auf Neumayer III.

EDEN ISS

In den kommenden zwei Jahren wollen das DLR und seine Forschungspartner das Modul weiter optimieren. Dazu gehört auch das Alfred-Wegener-Institut, das die Antarktisstation betreibt. Die EU-Staaten treiben gemeinsam ein ehrgeiziges Weltraumprogramm voran, das Langzeitmissionen im All ermöglichen soll. Eden-ISS ist dabei nur ein Teilprojekt. Jüngst brachte das DLR im Rahmen seiner Eucropis-Mission etwa auch einen Gewächshaussatelliten ins All.

 

> > Mehr Projektinfos unter: eden-iss.net

EDEN ISS/ Hanno Müller
Kommentar zu Artikel:

Gewächshaus: Garteln in der Antarktis

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