Grätzelfest

"Wien lebt"

Das Viertel um die Pelzgasse im 15. Bezirk wird 2019 zu einem „Wohnstraßen-Grätzel“ umgestaltet. Einen Vorgeschmack dazu gibt es schon heute zwischen 14 und 17 Uhr.

Zusammensitzen, Spielen, ein Meeting abhalten, an einer Tafel ein gutes Essen genießen – direkt auf der Straße? Am ersten „Tag der Wohnstraße“ zeigt space and place im Rahmen von "Wien lebt" gemeinsam mit Kooperationspartnern und Anrainern, was alles geht.

(c) Ákos Burg

Anwesend sind etwa das Kollektiv Raumstation oder geht-doch.wien, die es sich auf der Straße gemütlich machen, das Kleidertausch-Projekt "Garderobe" oder die "Schared Walks" zwischen Volkertgasse und Pelzgasse. Bei einem Wohnstraßen-Quiz kann man sein Wissen testen.

(c) Heidi Pein

Es ist nicht die erste Aktion: Nach bislang drei "Wohnstraßenleben" und "Wohnstraßen-Tafeln" zieht Brigitte Vettori, Stadtforscherin und "Wien lebt"-Kuratorin, eine erste erfreuliche Bilanz: „Wir haben seit April vieles ausprobiert und wurden selbst überrascht, wie unterschiedlich man eine Wohnstraße nutzen kann. Ohne zeitliche Einschränkung, ohne jegliche Genehmigung.“

(c) Heidi Pein

Fast 180 Wohnstraßen gibt es in Wien, im Bewusstsein der Bürger sind sie aber wenig präsent. Daher informiert space and place am „Tag der Wohnstraße“ über Nutzungsmöglichkeiten und vernetzet Initiativen, die sich am Tag der Wohnstraßen beteiligen.

(c) Heidi Pein

„Ich freue mich, wenn zukünftig unterschiedliche Gruppen die Wohnstraße als ihren Raum sehen. Hier können Kinder - und natürlich Erwachsene - spielen, ältere Menschen zum Kaffee-Trinken oder Schach-Spielen treffen, Jugendliche zum Plaudern und Kennenlernen, man kann aber auch Büromeetings abhalten“, so Vettori.

(c) Ákos Burg

Würde man alle Wohnstraßen Wiens aneinanderreihen, käme man auf eine Länge von mehr als 33.000 Meter „bewohnbare“ Straße mit einer Gesamtfläche von mehr als 56 Fußballfeldern.

(c) Heidi Pein

Viel Platz für Begegnungen zwischen Menschen im öffentlichen Raum. Laut Gesetz haben FußgängerInnen Vorrang und motorisierte Fahrzeuge dürfen nicht durchfahren, sondern nur in Schrittgeschwindigkeit zu- und abfahren.

(c) Heidi Pein

Somit darf man auf Wohnstraßen, die seit 1983 eingeführt wurden, nach Herzenslust sitzen, stehen, springen, spielen und Rad fahren – auch gegen die Einbahn.

http://spaceandplace.at/wien-lebt-2018

(c) Heidi Pein
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Zusammensitzen, Spielen, ein Meeting abhalten, an einer Tafel ein gutes Essen genießen – direkt auf der Straße? Am ersten „Tag der Wohnstraße“ zeigt space and place im Rahmen von "Wien lebt" gemeinsam mit Kooperationspartnern und Anrainern, was alles geht.

(c) Ákos Burg

Anwesend sind etwa das Kollektiv Raumstation oder geht-doch.wien, die es sich auf der Straße gemütlich machen, das Kleidertausch-Projekt "Garderobe" oder die "Schared Walks" zwischen Volkertgasse und Pelzgasse. Bei einem Wohnstraßen-Quiz kann man sein Wissen testen.

(c) Heidi Pein

Es ist nicht die erste Aktion: Nach bislang drei "Wohnstraßenleben" und "Wohnstraßen-Tafeln" zieht Brigitte Vettori, Stadtforscherin und "Wien lebt"-Kuratorin, eine erste erfreuliche Bilanz: „Wir haben seit April vieles ausprobiert und wurden selbst überrascht, wie unterschiedlich man eine Wohnstraße nutzen kann. Ohne zeitliche Einschränkung, ohne jegliche Genehmigung.“

(c) Heidi Pein

Fast 180 Wohnstraßen gibt es in Wien, im Bewusstsein der Bürger sind sie aber wenig präsent. Daher informiert space and place am „Tag der Wohnstraße“ über Nutzungsmöglichkeiten und vernetzet Initiativen, die sich am Tag der Wohnstraßen beteiligen.

(c) Heidi Pein

„Ich freue mich, wenn zukünftig unterschiedliche Gruppen die Wohnstraße als ihren Raum sehen. Hier können Kinder - und natürlich Erwachsene - spielen, ältere Menschen zum Kaffee-Trinken oder Schach-Spielen treffen, Jugendliche zum Plaudern und Kennenlernen, man kann aber auch Büromeetings abhalten“, so Vettori.

(c) Ákos Burg

Würde man alle Wohnstraßen Wiens aneinanderreihen, käme man auf eine Länge von mehr als 33.000 Meter „bewohnbare“ Straße mit einer Gesamtfläche von mehr als 56 Fußballfeldern.

(c) Heidi Pein

Viel Platz für Begegnungen zwischen Menschen im öffentlichen Raum. Laut Gesetz haben FußgängerInnen Vorrang und motorisierte Fahrzeuge dürfen nicht durchfahren, sondern nur in Schrittgeschwindigkeit zu- und abfahren.

(c) Heidi Pein

Somit darf man auf Wohnstraßen, die seit 1983 eingeführt wurden, nach Herzenslust sitzen, stehen, springen, spielen und Rad fahren – auch gegen die Einbahn.

http://spaceandplace.at/wien-lebt-2018

(c) Heidi Pein
Kommentar zu Artikel:

Wien: Tag der Wohnstraße

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