„Ehrlichkeit und Offenheit“ – auch in der Architektur

Wettbewerb - Office of the Year Award: Beim Office of the Year Award präsentiert sich ein besonders offenes und kreatives Büro.

Das offene Büro regt die Kreativität der Mitarbeiter an
Das offene Büro regt die Kreativität der Mitarbeiter an
Das offene Büro regt die Kreativität der Mitarbeiter an – Guillermo Alvarez

Fast wäre es vor zweieinhalb Jahren gar nicht zum Einzug des Architekturbüros querkraft in die Räumlichkeiten der alten Wiener Börse gekommen. „Wir haben das Maklerangebot dreimal abgelehnt, weil wir zuerst dachten, dass ein Standort im ersten Bezirk für uns zu teuer wäre“, erinnert sich querkraft-Inhaber Jakob Dunkl.

Als man sich doch dazu entschloss, war man vom Potenzial der Räume sofort überzeugt. Der Vornutzer hatte den Raum als Standort für Server verwendet. „Es war ein reiner Technikraum, den wir aus dem Dornröschenschlaf erweckt haben“, erzählt Dunkl. Dazu mussten viele Zwischenwände und Gipskartonverkleidungen entfernt, der Raum vollständig freigelegt werden. „Die Kargheit und Nacktheit, die dadurch entstanden ist, hat uns sehr gut gefallen und passt auch zu unserem Unternehmensgeist. Unsere höchsten Ziele sind Ehrlichkeit und Offenheit.“

„Wir brauchen Austausch“
Diese Offenheit spiegelt sich im Büro auf vielfältige Weise wider. Kein einziger Platz befindet sich abgetrennt hinter einer Glaswand: Modellbau, Meetings, Computerarbeit, sogar Mitarbeitergespräche finden hier nebeneinander statt. „Bei uns ist alles transparent und offen, es gibt keine Geheimnisse“, meint der Firmenchef. Aber nicht nur Besprechungen mit Bauherren, auch Small Talk kann jederzeit mitgehört werden. Ein Störfaktor? „Nein, die offene Kommunikation führt zu gegenseitiger Befruchtung“, sagt Dunkl. Immerhin war es auch expliziter Wunsch der Mitarbeiter, gemeinsam in einem offenen Raum zu arbeiten. „Wir brauchen den Austausch und kommen durch unsere stark vernetzte Arbeitsweise und gemeinsames Tüfteln auch schneller zu Lösungen.“ Der Kreativität komme die einfache Gestaltung des Raumes zugute: „Wir sehen unser Büro in erster Linie als praktische Werkstatt, die neutral und einfach gestaltet ist.“ So werden beispielsweise Eternit-Platten als Schreibtische verwendet.

Die obere Ebene des Büros wird für Meetings genutzt. Beliebter Treffpunkt der Mitarbeiter sind die beiden Küchen, in denen gemeinsam gekocht und gefeiert wird. Ein kleiner Raum über der Küche war als Rückzugsort konzipiert, doch bis heute ist er immer noch ungenutzt: „Es besteht einfach kein Bedarf daran, sich abzukapseln.“ Wohl ein Beleg dafür, dass das offene Bürokonzept alle Mitarbeiter überzeugt.

Mit der Teilnahme am Office of the Year Award, der heuer erstmals vom Immobilienspezialisten CBRE vergeben wird, will querkraft seine Büroräumlichkeiten einer größeren Öffentlichkeit präsentieren. Einreichungen sind noch bis 15. November möglich.

Information:

Anmeldung bis 15. November 2016
per Onlineformular auf www.awards.cbre.at

Für eine gültige Registrierung müssen mindestens vier Fotos (Auflösung: 300 dpi) unterschiedlicher Räume des Büros hochgeladen werden. Sollten keine hochauflösenden Fotos vom Büro vorhanden sein, schickt CBRE einen
Fotografen vorbei.

Der Wettbewerb Office of the Year ist eine Medienkooperation von der „Presse“ und CBRE und erfolgt mit finanzieller Unterstützung von CBRE.

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen