Bürobegegnungen auf Augenhöhe

Wettbewerb - Office of the Year Award: Positive Effekte eines Umzugs präsentiert ein Unternehmen beim Office of the Year Award.

 Offenheit und Transparenz waren die Gestaltungsideen bei Automic
 Offenheit und Transparenz waren die Gestaltungsideen bei Automic
Offenheit und Transparenz waren die Gestaltungsideen bei Automic – MOOCOON

Egal, ob als Gast, Geschäftspartner oder Kollege, ob im Sitzen oder im Stehen: In den Büroräumlichkeiten der Automic Software GmbH begegnet man sich stets auf Augenhöhe. Schon der Wartebereich beim Empfang ist so gestaltet, dass man nicht auf die Wartenden herabblickt. In den Begegnungszonen können die Mitarbeiter offen und barrierefrei aufeinander zugehen und befinden sich – ob im Sitzen oder im Stehen – auf einer Ebene.

„Bei der Neugestaltung unserer Büroräume haben wir vor allem auf zwei Komponenten gesetzt: Wir wollten für mehr Transparenz und Zusammenarbeit sorgen“, erklärt Werner Huss, Senior Director IT bei der Softwarefirma. Die Entwicklung des Konzepts wurde vom Strategie- und Objektberater M.O.O.CON und BWM Architekten kooperativ realisiert. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist ein offenes, transparentes Gruppenbüro mit Möglichkeiten zum Desk Sharing. Rund um den Kern des Gebäudes befinden sich Zonen für formellen und informellen Austausch der Mitarbeiter.

Umzug geglückt
Dass das Unternehmen vom ländlichen Wolfsgraben in Niederösterreich nach Wien ins Euro Plaza gesiedelt ist, hätte, sagt Huss, auch zu Missstimmung unter den Mitarbeitern führen können, die teilweise etwa in St. Pölten leben und nun länger in die Arbeit fahren müssen. Das Gegenteil war aber der Fall. Die Reaktionen der Mitarbeiter reichten von „Das ist der beste Arbeitsplatz, an dem ich je gearbeitet habe“ bis zu „Damit wird es noch schwieriger, je die Firma zu wechseln“.

Auf seine ländlichen Wurzeln hat das Unternehmen in der Großstadt aber nicht völlig vergessen. „Wir haben versucht, Anteile der ländlichen Stimmung in die Stadt mitzunehmen“, sagt Huss. Im Büro herrschen daher naturnahe Materialien wie Leder und Holz vor. Auch die Farbwärme erinnert an das ländliche Idyll. Gelungen ist der Firma ebenfalls eine gemeinsame Unternehmenskultur durch einen Sozialbereich innerhalb des Büros mit Bar-Set-up und einem Sportbereich. „Unsere Mitarbeiter können Yoga oder Shiatsu praktizieren. Wir stellen einen Fitnesscoach zur Verfügung, auch gemeinsames Tischtennistraining ist möglich“, erklärt Huss. Durch diese Aktivitäten sei rasch ein Wir-Gefühl entstanden. „Wir haben erkannt, dass die Auseinandersetzung mit der Gestaltung unserer Arbeitswelt und deren ideale Umsetzung eine positive Auswirkung auf unsere Mitarbeiter hat“, meint Huss – eine Auswirkung auf Augenhöhe.

Der Wettbewerb Office of the Year ist eine Medienkooperation von der „Presse“ und CBRE und erfolgt mit finanzieller Unterstützung von CBRE. www.awards.cbre.at

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