Architektur: Klubhaus St. Pauli

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Das Klubhaus St. Pauli am Hamburger Spielbudenplatz gewann den Deutschen Lichtdesignpreis in der Kategorie „Inszenierungen“. Die Lichtplanung stammt vom Tiroler Unternehmen Bartenbach lighting design. Das Beleuchtungssystem wurde speziell für das Klubhaus St. Pauli entwickelt.

Bartenbach
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Der sechsstöckige Neubau beherbergt Musikclubs, Büros, Gastronomie sowie Live-Event-Locations. Das Gebäude zeichnet sich durch eine Kombination von Architektur und Medieninstallation aus. Einzigartig ist auch die Transparenz der Medienfassade.

Bartenbach
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Die Medienfassade nimmt eine Fläche von rund 700 Quadratmetern ein. Sie ist kein bloßer urbaner Bildschirm, sondern ein integriertes System aus Architektur und Bewegtbild. Durch diesen völlig neuen Ansatz kann das herkömmliche Bildschirmformat vollständig aufgebrochen und in einer topografischen Anordnung über die Gebäudestruktur verteilt werden.

Bartenbach
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Das Gebäude entstand nach Plänen von akyol kamps : bbp architekten, die bereits in der Entwurfsphase eng mit dem Bremer Kreativunternehmen Urbanscreen zusammenarbeiteten. Urbanscreen ist auch für die künstlerische Leitung der Medienfassade verantwortlich.

Thorsten Bauer / Urban Screen
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Bartenbach lighting design entwickelte die Konstruktionsprinzipien für die Fassade und die Grundlagen für die technische Umsetzung, die erstmals eine transparente Medienfassade möglich machen – im Unterschied zu allen bekannten Videoscreens.

Thorsten Bauer / Urban Screen
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Künstlerische Videoanimationen, so genannte Core Visuals, wurden maßgeschneidert für die Architektur und Baustruktur, den Ort und die Nutzung entwickelt.

Thorsten Bauer / Urban Screen
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Die Bespielung der Fassade kann von den Zuschauern aktiv beeinflusst, gesteuert und verändert werden. Die Medienfassade kann zudem aktuelle Ereignisse wie Konzerte oder Sportevents live übertragen.

Thorsten Bauer / Urban Screen
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Umgesetzt wurde die Medienfassade in Zusammenarbeit mit der Multivision LED-Systeme GmbH, der Onlyglass GmbH und den Medientechnikern von Intermediate Engineering.

Thorsten Bauer / Urban Screen
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Besucher und Mitarbeiter können bei laufendem Betrieb der Medienfassade nach draußen sehen. Außerdem vermeiden die Fassaden-Prinzipien Lichtverschmutzung und Blendung. Auch eine blendfreie Tageslichtumlenkung in die dahinterliegenden Büros ist möglich.

Bartenbach
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